Streit mit 15 Personen: Mann in Koblenz niedergestochen

In der Koblenzer Altstadt ist ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert. Ein Mann wurde dabei mit einem Messer schwer verletzt. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Täter und sucht Zeugen.

Streit mit 15 Personen: Mann in Koblenz niedergestochen

In der Koblenzer Altstadt ist in der Nacht zum Sonntag ein Mann bei einer Auseinandersetzung durch mehrere Messerstiche schwer an den Beinen verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Koblenz berichtet, waren an dem Streit mindestens 15 Personen beteiligt.

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten gegen 04:16 Uhr zwei Personengruppen auf dem Münzplatz zunächst in einen verbalen Streit. Dieser entwickelte sich schnell zu einer körperlichen Konfrontation. Im Verlauf der Schlägerei soll ein bislang unbekannter Mann ein Messer gezogen und mehrfach auf die Beine eines Kontrahenten eingestochen haben.

Verfolgung bis zum Döner-Imbiss

Der Verletzte und seine Begleiter flüchteten daraufhin in Richtung Hohenfelder Straße zu einem Döner-Imbiss. Die Gruppe des mutmaßlichen Täters verfolgte sie laut Polizei bis dorthin und versuchte, die Auseinandersetzung fortzusetzen. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung Altstadt.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den Mann mit erheblichen Verletzungen an beiden Beinen am Boden liegend vor. Polizisten, der Rettungsdienst und ein Notarzt versorgten ihn vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht wurde.

Polizei sucht blonden Mann mit Adidas-Jacke

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Beteiligten blieb bislang ohne Erfolg. Der mutmaßliche Haupttäter wird als etwa 25 Jahre alt, mit heller Haut und kurzen blonden Haaren beschrieben. Er soll eine schwarz-weiße Adidas-Jacke getragen haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Hinweise zum Geschehen oder den Beteiligten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Koblenz 1 unter der Telefonnummer 0261 / 92156300 zu melden.