Neue Sonderausstellung in bekanntem Koblenzer Museum: Das ist geplant

Das Mittelrhein-Museum in Koblenz widmet sich der Kunst der 1920er Jahre. Eine umfassende Präsentation ist dank neuer Ankäufe und Schenkungen möglich.

Neue Sonderausstellung in bekanntem Koblenzer Museum: Das ist geplant

Das Mittelrhein-Museum in Koblenz widmet sich in einer neuen Sonderausstellung der Kunst der 1920er Jahre. Wie das Museum mitteilt, läuft die Schau „Koblenz wird modern. Die Kunst der 1920er Jahre“ vom 21. März bis zum 6. September 2026.

Die Ausstellung beleuchtet die „Goldenen Zwanziger“, ein Jahrzehnt, das vom Ersten Weltkrieg und der NS-Diktatur eingerahmt war. Auch für die Koblenzer Kunstszene markierte die Zeit nach dem Ende des Kaiserreichs 1918 einen Neubeginn. Eine junge Künstlergeneration versuchte, Fuß zu fassen, organisierte Ausstellungen und gründete Künstlergemeinschaften.

Umfassende Schau dank neuer Werke

Die Schau zeichnet die Entwicklung der Künstler von den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg über die Weimarer Republik bis zum Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg nach. Zu sehen sind Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen von zahlreichen Künstlern wie Hanns Altmeier, Leo Breuer, Carlo Mense oder Lucia Schmidt.

Eine derart umfassende Präsentation ist laut Museum erst möglich geworden, da die Bestände in jüngerer Zeit erheblich erweitert werden konnten. Dazu trugen Künstlernachlässe, Privatsammlungen sowie einzelne Schenkungen und Ankäufe bei. Die Ausstellung wird vom Kultursommer Rheinland-Pfalz gefördert.