Insgesamt 2266 Mal musste die Koblenzer Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken, das waren 78 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. 260 der Einsätze hatten die Altstadt zum Ziel. 1726 aller Alarmierungen waren sogenannte „zeitkritische Ereignisse“, also Einsätze mit Gefahr im Verzug.
In 92,7 Prozent der Fälle erreichte die Berufsfeuerwehr den Einsatzort in unter zehn Minuten. Durchschnittlich brauchten die professionellen Floriansjünger nur eine Minute und 37 Sekunden vom Alarm bis zum Ausrücken.
Sensationelle Ausrück-Zeiten
Zusätzlich gab es 471 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren im Koblenzer Stadtgebiet. Bei ihnen lag die durchschnittliche Ausrück-Zeit bei sieben Minuten und 22 Sekunden. Das ist immer noch eine sensationelle Zeit, wenn man bedenkt, dass die freiwilligen Feuerbekämpfer erst noch zum jeweiligen Feuerwehrgerätehaus kommen müssen.
Die häufigsten Einsatzorte der Berufsfeuerwehr waren neben der Altstadt das Rauental mit 223 Einsätzen, Metternich (184), Lützel (152) und die Karthause (128). Am wenigsten Einsätze gab es in Bisholder (5), auf der Horchheimer Höhe (11) und in Lay (12).