Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt: Tödlicher Jagdunfall im Kreis Neuwied

Bei Dürrholz im Kreis Neuwied ist ein Jäger tödlich verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt nun gegen einen anderen Jäger wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt: Tödlicher Jagdunfall im Kreis Neuwied

Bei einem Jagdunfall in der Nacht zum Montag, 31. August, ist bei Dürrholz im Kreis Neuwied ein 50 Jahre alter Jäger ums Leben gekommen. Das berichtet der SWR.

Demnach seien zwei Jäger gemeinsam in einem Maisfeld auf der Jagd gewesen. Gegen 0:25 Uhr sei ein Schuss gefallen, der den 50-Jährigen tödlich verletzte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Koblenz habe sich das Opfer zu diesem Zeitpunkt auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz befunden.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Die Staatsanwaltschaft ermittelt laut dem Bericht nun gegen den zweiten Jäger, einen 58-jährigen Mann, wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Bei dem Beschuldigten handle es sich um den Pächter des Jagdreviers. Er habe eine Wärmebildkamera besessen, es sei aber unklar, ob er diese auch benutzt habe.

Die Behörde spricht von einem tödlichen Unfall und betont, dass für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung gelte. Ob es sich bei dem tödlichen Geschoss um einen Querschläger gehandelt habe, dazu machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.