Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region: die Rheinbrücke Bendorf im Zuge der A48. Langfristig soll das Bauwerk durch einen kompletten Neubau ersetzt werden. Das teilt die Autobahn GmbH des Bundes mit.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Großprojekt, dessen Planungsbereich sich von der Anschlussstelle Bendorf/Neuwied (B42) bis kurz vor die Anschlussstelle Koblenz-Nord (B9) erstreckt. Ziel ist nicht nur die Erneuerung der Brücke selbst, sondern auch eine Verbesserung der Verkehrssituation und der Sicherheit, insbesondere im Bereich der Anschlussstelle Bendorf/Neuwied.
Studie favorisiert Neubau nahe der alten Trasse
Eine bereits fertiggestellte Machbarkeitsstudie gibt erste Einblicke in die Umsetzung. Demnach wird eine „trassennahe Lösung“ favorisiert. Das bedeutet, der Neubau würde in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Brücke entstehen. Auch die Anpassungen der Straßen vor und hinter der Brücke würden sich weitgehend am aktuellen Verlauf orientieren.
Die Autobahn GmbH kündigt an, das Projekt „Neubau Bendorfer Rheinbrücke“ aktiv vorzustellen, sobald verlässliche Planungsergebnisse vorliegen und eine Beteiligung der Öffentlichkeit möglich ist.
Instandhaltung bis zum Abriss gesichert
Bis zum Start des Neubaus wird die bestehende Rheinbrücke weiterhin bedarfsgerecht instandgehalten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Laut Autobahn GmbH laufen bereits die planerischen Vorarbeiten für eine Instandsetzung der Brückenlager und -pfeiler. Diese Arbeiten sind für das Jahr 2027 vorgesehen. Zudem wird das Bauwerk regelmäßig nach den gesetzlichen Vorgaben geprüft.