Heute vor 14 Jahren: Als 45.000 Menschen in Koblenz ihre Häuser verlassen mussten

Am 4. Dezember 2011 erlebte Koblenz die bis dahin größte Evakuierung Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg. Grund war eine 1,8-Tonnen-Bombe im Rhein. 45.000 Menschen waren betroffen.

Heute vor 14 Jahren: Als 45.000 Menschen in Koblenz ihre Häuser verlassen mussten

Am 4. Dezember 2011 fand in Koblenz die bis dahin größte Evakuierungsaktion in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg statt. Rund 45.000 Einwohner mussten an diesem Tag ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Hauptgrund für die Maßnahme war eine 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine. Sie war am 20. November 2011 im Rhein bei Pfaffendorf gefunden worden. Zusätzlich entdeckte man eine kleinere amerikanische Fliegerbombe und ein Tarnnebelfass. Der Kampfmittelräumdienst konnte alle drei Funde am Nachmittag des Evakuierungstages erfolgreich unschädlich machen.

Eine ähnlich aufwendige Evakuierung hatte es in der Stadt bereits am 24. Mai 1999 gegeben. Damals mussten 15.000 Menschen ihre Häuser verlassen, weil auf dem Gelände der Universität in Metternich eine britische Luftmine entschärft wurde.

Der 4. Dezember ist zudem der Barbaratag, der Gedenktag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Weitere wichtige Ereignisse dieses Datums sind der Internationale Tag der Fremdsprachenassistenzkräfte und der Geburtstag von Dichter Rainer Maria Rilke (geboren 1875, gestorben am 29. Dezember 1926). Der 4. Dezember ist der 338. Tag des gregorianischen Kalenders (der 339. in Schaltjahren) des Jahres. (Quelle: Wikipedia)