In einem Waldstück bei Braubach hat am Nachmittag des 7. April nach Angaben der Polizei eine amerikanische Phosphorhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg einen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst ausgelöst.
Gemeldet worden sei zunächst ein unbekannter metallischer Behälter, der in dem Waldstück brannte. Wie die Polizei mitteilt, habe der dosenähnliche Gegenstand durch die Feuerwehr zunächst nicht einfach gelöscht werden können. Er habe immer wieder Feuer gefangen und Rauch entwickelt.
Wegen der unklaren Lage habe der Verdacht bestanden, dass es sich um ein altes Kampfmittel handeln könnte. Nach dem Einsatz des Kampfmittelräumdienstes habe sich dieser Verdacht bestätigt. Demnach handelte es sich um eine amerikanische Phosphorhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die Granate sei anschließend ohne Beeinflussung der Umwelt abtransportiert worden. Nach ersten Erkenntnissen könnte sie sich aufgrund von Verwitterung und dem damit verbundenen Kontakt mit Sauerstoff selbst entzündet haben.