Nachdem am Dienstagnachmittag (7. April 2026) ein Lastwagen auf der Autobahn 3 im Westerwald ausgebrannt war, mussten Autofahrer von Köln kommend erhebliche Verkehrseinschränkungen hinnehmen. Das meldete die Verkehrsdirektion Koblenz. In Fahrtrichtung Frankfurt war von drei Spuren lange Zeit nur eine befahrbar. Der Verkehr staute sich derzeit auf bis zu zwölf Kilometern Länge.
Autobahn war bis in die Nacht gesperrt
Laut der Behörde war der Brand am Dienstagnachmittag zunächst in der Zugmaschine des Lastwagens zwischen den Anschlussstellen Neustadt (Wied) und Neuwied ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen auf den Sattelauflieger über.
Die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt musste bis in die Nacht hinein komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Fernthal abgeleitet, was zu einem Rückstau von bis zu zwölf Kilometern führte. Später gab die Polizei den linken Fahrstreifen wieder frei. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 500.000 Euro.
Bergung verzögert sich wegen beschädigtem Gastank
Die abschließenden Bergungsarbeiten gestalten sich jedoch schwierig und mussten unterbrochen werden. Der Grund dafür ist der Gas-Kraftstofftank des Lkw, der bei dem Brand beschädigt wurde.
Wie ein Sprecher der Verkehrsdirektion am Mittwochmorgen mitteilte, wird derzeit geklärt, wie die Bergung fortgesetzt werden kann. Bis das Wrack vollständig geborgen ist, muss auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main mit weiteren Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.