Sanierung abgeschlossen: Neue Ausstellung im Landesmuseum Koblenz kommt

Nach einer aufwendigen Sanierung für 14,1 Millionen Euro ist der Umbau im Landesmuseum Koblenz abgeschlossen. Ab 2026 erwartet Besucher auf der Festung Ehrenbreitstein eine komplett neue Dauerausstellung.

Sanierung abgeschlossen: Neue Ausstellung im Landesmuseum Koblenz kommt

Die neuen Ausstellungsräume des Landesmuseums Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein sind fertig saniert. Wie das Innenministerium mitteilt, übergab Finanzministerin Doris Ahnen die Räumlichkeiten in den Gebäudeteilen „Hohe Ostfront“ und „Landbastion“ symbolisch an Innenminister Michael Ebling. Ab Sommer 2026 wird die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) dort eine neue Dauerausstellung eröffnen.

Seit 2021 liefen die Bauarbeiten auf der Festung. Für insgesamt rund 14,1 Millionen Euro sanierte das Land die Innenräume, verbesserte den Brandschutz sowie die Gebäudesicherheit und erneuerte die technische Infrastruktur. Auch die bereits Anfang 2023 fertiggestellte Festungskirche war Teil des Projekts.

Barrierefrei und denkmalgerecht saniert

„Für die Sanierung des Landesmuseums […] hat das Land insgesamt rund 14,1 Millionen Euro investiert. Mit den Umbauarbeiten wurden Denkmalpflege, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit konsequent miteinander verbunden“, betonte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen. Durch barrierefreie Zugänge, Aufzüge und WC-Anlagen sei nun allen Besuchern eine uneingeschränkte Teilhabe an Kultur und Geschichte möglich.

In den kommenden Monaten werden die neuen Räume nun eingerichtet. Dem Landesmuseum stehen künftig 1.200 Quadratmeter Fläche in 18 ehemaligen preußischen Kasematten und einer Säulenhalle für seine neue Dauerausstellung zur Verfügung.

„Schaffensland Rheinland-Pfalz“ ab Sommer 2026

Die neue Ausstellung trägt den Namen „Schaffensland Rheinland-Pfalz. Menschen. Geschichten. Arbeit“. Sie wird sich der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes im 19. und 20. Jahrhundert widmen. „Berührende Einzelschicksale, spannende Exponate und beeindruckende Rauminszenierungen werden die Ausstellung zu einem sehenswerten Erlebnis machen“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Ab Sommer 2026 können Besucher anhand ausgewählter Biografien die Arbeits- und Lebenswelten der vergangenen 200 Jahre kennenlernen. Die Schau soll Einblicke in verschiedene berufliche und soziale Kontexte geben. Für die Gestaltung der Ausstellung stellt das Land rund 1,5 Millionen Euro bereit, der Förderverein des Museums steuert weitere 200.000 Euro bei.