Linz: Polizei gibt nach Schlangen-Alarm wegen KI-Fälschung Entwarnung

Zwei Wochen lang sorgte eine angebliche Giftschlange in Linz am Rhein für Unruhe. Nun gab die Polizei Entwarnung: Das Foto des Tieres war höchstwahrscheinlich eine KI-Fälschung.

Linz: Polizei gibt nach Schlangen-Alarm wegen KI-Fälschung Entwarnung

Entwarnung in Linz am Rhein: Die Polizei und die Verbandsgemeindeverwaltung haben ihre Warnung vor einer hochgiftigen Schlange offiziell zurückgezogen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung hervor.

Wochenlange Suche nach hochgiftiger Schlange

Begonnen hatte alles am Freitag, 10. Juli 2026. An diesem Tag meldete ein Bürger die Sichtung einer Korallenotter im Bereich des Roniger Wegs in Linz. (Merkurist berichtete) Anhand eines Fotos, das der Melder gemacht hatte, bestätigten das Linzer Ordnungsamt, die Feuerwehr und ein Schlangen-Experte zunächst den Verdacht. Die Bevölkerung wurde daraufhin gewarnt, bei einer Begegnung mit dem Tier Abstand zu halten und den Notruf zu wählen.

Bei der Korallenotter handelt es sich um eine hochgiftige Schlange, deren Biss unbehandelt tödlich sein kann. Die Tiere gelten jedoch als nicht aggressiv. Trotz der Warnung wurde die Schlange in den folgenden knapp zwei Wochen kein weiteres Mal gesichtet.

Foto entpuppt sich als KI-Fälschung

Aufgrund der ausbleibenden Sichtungen bewerteten die Behörden die Lage anschließend neu. Dabei wurde auch das ursprüngliche Beweisfoto genauer untersucht. Experten stellten fest, dass das Bild starke Merkmale einer Fälschung durch Künstliche Intelligenz (KI) aufweist, wie etwa digitale Wasserzeichen und Unstimmigkeiten im Hintergrund.

Da es keine weiteren Hinweise auf eine echte Schlange gab und das Foto als Fälschung eingestuft wurde, haben die Behörden die Warnung jetzt zurückgezogen. Eine konkrete Bedrohung für die Bevölkerung besteht demnach nicht mehr.