Spielabbruch im Westerwald: Spieler würgt Ordner und schubst Schiedsrichter

Ein Fußballspiel der Kreisliga-C im Westerwald ist am Sonntag eskaliert. In Marienrachdorf bei Selters würgte ein Spieler der Gastmannschaft einen Ordner und schubste den Schiedsrichter. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen.

Spielabbruch im Westerwald: Spieler würgt Ordner und schubst Schiedsrichter

Ein Fußballspiel der Kreisliga C hat am Sonntagnachmittag (23. August 2926) auf dem Sportplatz in Marienrachdorf im Westerwaldkreis zu einem Polizeieinsatz geführt. Das meldet die Polizeidirektion Montabaur.

Während des Spiels hatte ein Spieler der Gastmannschaft einen Ordner gewürgt und ihn am Hals verletzt. Anschließend schubste der Spieler auch den Schiedsrichter, der aber unverletzt blieb. Daraufhin brach der Unparteiische das Spiel kurz vor der Halbzeit ab.

Polizei eskortiert Schiri zu seinem Auto

Wegen des Vorfalls rückten starke Polizeikräfte an. Im Beisein der Beamten verließen die Zuschauer sowie die Gastmannschaft den Sportplatz. Der Schiedsrichter wurde von der Polizei zu seinem Auto begleitet. Gegen den Spieler läuft nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung. Laut Polizei besteht zwischen den beiden Vereinen grundsätzlich ein freundschaftliches Verhältnis.

Zum Zeitpunkt Spielabbruchs führte die Heimmannschaft mit 2:0. Das Spiel geriet ab der 35. Minute nach und nach aus den sportlichen Bahnen. Der Unparteiische zeigte vier Gästespielern innerhalb von wenigen Minuten die Gelbe Karte. In der 40. und 44. Minute verwies der Referee zwei Akteure der Gäste mit Gelb-Rot des Feldes. Kurz darauf brach er die Begegnung ab.