Nach dem Waldbrand bei Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Koblenz. Das berichtet unter anderem der SWR. Im Fokus der Ermittlungen stehen demnach zwei Jugendliche.
Wie es heißt, sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet worden. Das Feuer sei wahrscheinlich durch die unsachgemäße Verwendung von Böllern verursacht worden. Weitere Einzelheiten zu den beschuldigten Jugendlichen teilte die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Jugendschutzes nicht mit.
Der Waldbrand war am Sonntagnachmittag ausgebrochen, woraufhin Teile des Ortes im Westerwald vorübergehend geräumt werden mussten. Insgesamt 20 Familien, die in der Straße „Im Eckewieschen“ wohnen, mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
Flammen kamen bis auf 20 Meter an Häuser heran
Den Angaben zufolge fraßen sich die Flammen bis auf rund 20 Meter an die ersten Häuser heran. Am Sonntagabend habe die Feuerwehr den Brand aber im Griff gehabt. Sie habe verhindern können, dass sich das Feuer weiter in Richtung der Wohnhäuser ausbreitete. Die betroffenen Menschen durften daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren.
Laut der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain entspannte der Regen am Montag die Situation weiter. Die Feuerwehr werde das Gebiet in den kommenden Tagen aber weiterhin kontrollieren, um Glutnester auszuschließen. Insgesamt hatte eine Fläche von rund vier Hektar gebrannt.