Nach Sexualdelikt an Kind im Kreis Ahrweiler: Polizei bittet 2.000 Männer zum DNA-Test

Nach einem schweren Sexualdelikt an einem Kind im Kreis Ahrweiler weitet die Polizei die Ermittlungen aus. Über 2.000 Männer werden nun zu einem freiwilligen DNA-Test gebeten, um den Täter zu finden.

Nach Sexualdelikt an Kind im Kreis Ahrweiler: Polizei bittet 2.000 Männer zum DNA-Test

Im Fall eines schweren Sexualdelikts an einem siebenjährigen Kind in Oberdürenbach (Merkurist berichtete) startet die Kriminalpolizei Mayen eine weitere, großangelegte DNA-Reihenuntersuchung. Das meldet das Polizeipräsidium Koblenz.

Die Tat geschah bereits am Samstag, 21. Juni 2025, zwischen 17 und 17:30 Uhr in der Ortsgemeinde Oberdürenbach im Landkreis Ahrweiler. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der männliche Tatverdächtige bisher nicht identifiziert werden.

Polizei weitet Suche mit DNA-Massentest aus

Als weitere Ermittlungsmaßnahme führt die Polizei nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz eine DNA-Reihenuntersuchung durch. Dafür werden vom 23. bis zum 25. Januar 2026 in der Sporthalle Niederzissen auf freiwilliger Basis Speichelproben entnommen. Die Proben sollen mit einer am Tatort gesicherten Spur abgeglichen werden. Insgesamt hat die Polizei über 2.000 Personen angeschrieben und um ihre Unterstützung gebeten.

Bereits am 5. und 6. August 2025 hatte eine erste DNA-Reihenuntersuchung in Oberdürenbach stattgefunden. Da diese nicht zum Erfolg führte, wird die Suche nun auf weitere Ortsgemeinden ausgeweitet.