Kultkneipe „Maxim“ wird abgerissen: Das ist bekannt

Seit Montag, 19. Oktober, ist klar: Das Gebäude in der Koblenzer Burgstraße, in dem sich seit Jahren die Kultkneipe „Maxim“ befindet, wird abgerissen. Doch neben dieser Nachricht gibt es auch Grund zur Freude.

Kultkneipe „Maxim“ wird abgerissen: Das ist bekannt

Eine bekannte Kultkneipe in der Koblenzer Altstadt muss vorerst ihre Türen schließen: Das Gebäude in der Burgstraße 2, in dem sich seit Jahren das „Maxim“ befindet, wird abgerissen. Das bestätigt Bar-Manager Bajram Gashi gegenüber Merkurist.

Grund für den Abriss sei der marode Zustand des Gebäudes. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten die Bewohner der oberen Stockwerke ihre Wohnungen wegen Einsturzgefahr verlassen. Seitdem stehen die Etagen leer. Vor rund viereinhalb Jahren kaufte ein privater Investor das Gebäude. Am Montag, 19. Oktober, wurde nun der Bauantrag für den Abriss und den anschließenden Neubau genehmigt.

Maxim bleibt, neuer Club kommt

Doch Fans der Kultkneipe müssen sich nicht endgültig vom Maxim verabschieden. Gashi sucht bereits nach einem neuen Standort, vorzugsweise in der Koblenzer Innenstadt. Auch den Namen will er unbedingt beibehalten. „Das ist so eine Kultkneipe in Koblenz und die wird auch nicht sterben“, ist sich Gashi sicher.

Auch an der bisherigen Adresse soll künftig wieder gefeiert werden: Anstelle des alten Gebäudes ist ein Neubau geplant, in dem laut Gashi ein neuer Club entstehen soll. Wie dieser genau aussehen wird, stehe allerdings noch nicht fest. Ein konkretes Konzept soll erst nach Fertigstellung des Rohbaus entwickelt werden. Für die Bauarbeiten rechnet Gashi mit eineinhalb bis zwei Jahren.

Bevor die Bagger jedoch anrollen, soll in der Burgstraße 2 noch ein letztes Mal gefeiert werden. An Halloween lädt das Maxim zu einer sogenannten „Abrissparty“ ein. Dabei dürfen sich die Gäste sogar ein Stück der Kneipe als Andenken sichern. „Wenn die Leute sich etwas wie Rigips mitnehmen wollen, dann können sie das gerne machen“, erklärt Gashi. Für das Maxim ist es damit vorerst die letzte Party in der Burgstraße 2. Wo künftig weitergefeiert wird, bleibt abzuwarten.