Anfang bis Mitte September soll es so weit sein: In Koblenz im Metternicher Feld eröffnet mit der „Sparkassen airena“ eine neue Sportanlage. Das erklärt Lisa Schenkelberg, Sales und Marketingmanagerin, im Gespräch mit Merkurist. Das Besondere an der Anlage ist ihre Bauweise: Die Spielfelder sind komplett überdacht, durch die offenen Seiten herrscht aber dennoch ein Freiluftgefühl. So kann bei fast jedem Wetter trainiert werden.
Die Arena richtet sich an ein breites Publikum, von Freizeit- und Vereinssportlern über Familien bis hin zu Unternehmen. Ziel ist es, einen Ort für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft zu schaffen. Betrieben wird die Anlage von der IRM Immobilien Rhein Mosel GmbH, einem Tochterunternehmen der Sparkasse Koblenz, die im Rahmen eines Sponsorings auch Namensgeberin ist.
Vielfältiges Sportangebot für Alle
Das Herzstück der Arena sind die vielfältigen Sportflächen. Dazu gehören zwei Double-Padel-Plätze, die ersten in der Stadt Koblenz. Die Trendsportart, eine Mischung aus Tennis und Squash, gilt als schnell und leicht zu erlernen. Daneben gibt es einen 30 mal 15 Meter großen Multicourt, der für Fußball, Handball, Volleyball oder verschiedene Fitnesskurse genutzt werden kann. Ein Basketball-Feld in der offiziellen 3x3-„Half-Court“-Größe sowie eine für jedermann frei nutzbare Tartanbahn runden das Angebot ab.
Für die Nutzung sind einige Dinge zu beachten: Bälle für Fußball, Volleyball oder Basketball müssen Sportler selbst mitbringen. Padelschläger können hingegen an einem bargeldlosen Automaten vor Ort geliehen werden. In einem weiteren Snack- und Getränkeautomaten können außerdem Bälle, aber auch Flaschen, Handtücher oder Griffbänder erworben werden.
Flexible Buchung und moderne Ausstattung
Die kostenpflichtigen Plätze können flexibel über die Internetseite der Arena oder eine spezielle App („Bookaball“) gebucht werden. Für Kurzentschlossene wird es auch direkt an der Anlage ein Terminal geben, um spontan freie Courts zu reservieren. Die Öffnungszeiten sollen täglich von 8 bis 23 Uhr sein, wobei die Preise je nach Tageszeit variieren. So wird der Multicourt zur Hauptzeit („Primetime“) etwa 60 Euro kosten.
Die Infrastruktur vor Ort ist auf die Bedürfnisse der Sportler ausgelegt. Es gibt für Männer und Frauen jeweils zwei Duschen und Toiletten sowie behindertengerechte Sanitäranlagen mit Rampe. Für die Anreise stehen 19 Parkplätze und zwei Behindertenparkplätze zur Verfügung. Zudem gibt es Fahrradständer und vier Ladesäulen für E-Bikes.
Für die Zukunft sind laut Schenkelberg regelmäßige Turniere und Events geplant. Die Wettkämpfe sollen sich an Firmen, Studierende sowie Hobby- und Leistungssportler richten. „Uns ist wichtig, dass für jeden etwas dabei ist.“ Zudem sollen Trainerstunden und Leistungsdiagnostik angeboten werden. Ein Padel-Trainer bietet bereits feste Zeiten an. „Dies wollen wir auch auf den anderen Courts anbieten und sind bereits in Gesprächen mit verschiedenen Trainern und Vereinen“, so die Marketingmanagerin.