Das Branchenmagazin „Lebensmittel Praxis“ (LP) hat vor Weihnachten den Hit-Supermarkt in Koblenz unangekündigt besucht. Der Markt, der sich in einem denkmalgeschützten ehemaligen Schlachthof befindet, zeigte dabei laut dem Bericht Stärken und Schwächen.
Der Testbesuch habe um 8 Uhr morgens stattgefunden und eine gewisse Hektik offenbart. Demnach hätten im gesamten Markt Paletten mit Ware gestanden, die noch nicht eingeräumt gewesen seien. Hubwagen hätten teilweise die Gänge blockiert, und in den Regalen hätten große Lücken geklafft. Auch die Salattheke und der Backshop seien zu dieser Zeit noch weitgehend leer gewesen.
Für die Tester sei zudem die Musik im Markt zu laut gewesen. Positiv sei hingegen das viele natürliche Licht aufgefallen, das durch die hohen Decken des historischen Gebäudes falle.
Exklusives Sortiment, aber renovierungsbedürftiges Gebäude
Das Sortiment des Marktes sei den Testern positiv aufgefallen. Zwar würden die Weihnachts-Aufsteller am Eingang aufdringlich wirken, doch das Angebot zeige, dass der Hit-Markt sich von der Konkurrenz abheben wolle. So gebe es beispielsweise eine Saftpresse für Granatäpfel, frische Smoothies und Sushi.
Besonders gelobt werden die 40 Meter langen Frischetheken für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Diese seien gut bestückt und sauber gewesen und würden einen hohen Standard halten. Kritisiert wurde hingegen der Zustand des Gebäudes wahrgenommen. Die Immobilie sei reif für eine Generalüberholung. Insbesondere die dreckigen und teilweise kaputten Fliesen in der Obst- und Gemüseabteilung sowie vor der Fischtheke seien negativ aufgefallen.