Der Ausbau der Bundesstraße 49 zwischen den Koblenzer Stadtteilen Moselweiß und Lay wird nicht wie erhofft fertig. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz mitteilt, verschiebt sich der Abschluss der Arbeiten voraussichtlich auf Ende Oktober 2026.
Als Gründe für die Verzögerung nennt die Behörde zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sowie ein Hochwasser zu Beginn des Jahres, die den Zeitplan beeinflusst haben. Trotz des neuen Termins gibt es aber auch eine gute Nachricht: Die Gesamtmaßnahme wird immer noch deutlich früher fertig als anfangs kalkuliert. Ursprünglich war eine Bauzeit bis zum Frühjahr 2028 vorgesehen. Eine dreimonatige Vollsperrung im vergangenen Jahr habe den Bauablauf jedoch so stark beschleunigt, dass nun der Herbst 2026 als Ziel gilt (wir berichteten).
Geländer, Schutzplanken und neue Optik
Während die Ufersicherungen am Prallhang vor Lay bereits abgeschlossen sind, laufen seit Mitte Mai die Arbeiten in den angrenzenden Bereichen in Richtung Moselweiß. Zudem wird seit dem 18. Mai das neue, rund 2,9 Kilometer lange Geländer auf der Moselseite montiert. Diese Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein.
Ab dem 1. Juni sollen dann weitere Maßnahmen beginnen, darunter die Installation von Schutzplanken und die optische Gestaltung der Betonwände, die eine Mauerwerksoptik erhalten. Parallel dazu werden neue Treppenanlagen gebaut und Graffiti an einer Gabionenwand am Ortseingang von Moselweiß entfernt.
Einspurige Verkehrsführung bleibt bestehen
Um eine erneute Vollsperrung der B 49 zu vermeiden, müssen die verschiedenen Arbeiten nacheinander ausgeführt werden. Das bedeutet für Autofahrer, dass die bestehende halbseitige Sperrung auf dem gesamten Abschnitt vorerst bestehen bleibt.
Auch Radfahrer und Fußgänger müssen sich weiter gedulden. Der neue Rad- und Gehweg, der eine sichere und attraktivere Verbindung entlang der Mosel schaffen soll, kann erst nach Abschluss aller Arbeiten freigegeben werden. Einen genauen Termin dafür wird der LBM zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.