B49 bei Koblenz: Wann die Fertigstellung zwischen Moselweiß und Lay geplant ist

Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 49 zwischen den Koblenzer Stadtteilen Moselweiß und Lay verzögern sich. Grund sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und ein Hochwasser. Die Strecke soll nun voraussichtlich Ende Oktober 2026 fertig sein.

B49 bei Koblenz: Wann die Fertigstellung zwischen Moselweiß und Lay geplant ist

Der Ausbau der B 49 zwischen Koblenz-Moselweiß und Koblenz-Lay (Merkurist berichtete) hat sich um einige Wochen verzögert. Wie aus einer Mitteilung des Landesbetriebs Mobilität Cochem-Koblenz (LBM) zu dem Bauprojekt hervorgeht, ist jetzt mit dem Abschluss der Arbeiten voraussichtlich Ende Oktober 2026 zurechnen.

Grund für die Verzögerung sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sowie ein Hochwasser zu Beginn des Jahres 2026. Dadurch hatten die Arbeiten zur Sicherung der uferseitigen Bauwerke vor Lay mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich geplant.

Trotz der Verschiebung wird die gesamte Baumaßnahme deutlich früher abgeschlossen als ursprünglich vorgesehen. Anfänglich war eine Bauzeit bis zum Frühjahr 2028 eingeplant. Eine dreimonatige Vollsperrung im vergangenen Jahr konnte den Bauablauf jedoch erheblich beschleunigen.

Die seit März 2025 laufenden Arbeiten sollen die Anbindung des Stadtteils Lay an Koblenz verbessern und die Sicherheit, insbesondere für den Fahrradverkehr, durch einen neuen Rad- und Gehweg erhöhen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 18,8 Millionen Euro.

So geht es auf der Baustelle weiter

Die Montage des neuen, rund 2,9 Kilometer langen Geländers auf der Moselseite soll Ende September 2026 abgeschlossen sein. Zudem stehen noch weitere Arbeiten an, darunter die Montage von Schutzplanken, die Herstellung von Zäunen auf der Bergseite sowie die Gestaltung von Betonwänden in Mauerwerksoptik. Parallel dazu werden neue Treppenanlagen gebaut und Graffiti an einer Gabionenwand am Ortseingang von Moselweiß entfernt.

Da eine erneute Vollsperrung der B 49 vermieden werden soll, müssen die einzelnen Bauabschnitte nacheinander umgesetzt werden. Die bestehende halbseitige Verkehrsführung auf dem gesamten Streckenabschnitt bleibt daher bis zum Abschluss der Arbeiten Ende Oktober erforderlich.