An der Eisenbahnbrücke in Koblenz-Horchheim steht einer der technisch anspruchsvollsten Bauabschnitte bevor: der Einhub einer neuen Vorlandbrücke. Das teilt die Stadt Koblenz mit. Die Arbeiten sind für die Nächte von Montag (15. Juli) auf Dienstag (16. Juli) sowie von Dienstag auf Mittwoch (17. Juli) geplant.
Die Bauarbeiten sind Teil der Verbreiterung des Geh- und Radwegs an der Brücke. Mit dem Projekt soll die Verbindung zwischen den Stadtteilen Oberwerth und Horchheim für den Fuß- und Radverkehr sicherer werden. Die gesamte Maßnahme soll laut Stadt planmäßig bis Ende 2026 fertiggestellt sein.
Riesiger Kran für 70-Meter-Brücke
Die Vorbereitungen für den Einhub wurden bereits am Samstag (11. Juli) mit dem Transport der drei Brückensegmente und eines 850-Tonnen-Mobilkrans erledigt. Für den Aufbau dieses Krans wird ein weiterer Mobilkran benötigt. Die neue Vorlandbrücke wird nach dem Einbau eine Gesamtlänge von rund 70 Metern haben. Die einzelnen Teile wiegen dabei etwa 17, 29 und 31 Tonnen.
In der ersten Nacht verbinden die Arbeiter zunächst zwei Brückenteile und heben sie gemeinsam ein. In der zweiten Nacht folgt der Einbau des dritten Teils. Anwohner müssen sich während der nächtlichen Arbeiten auf erhöhten Lärm einstellen, wofür die Stadtverwaltung um Verständnis bittet.
Nach dem Einhub wird der Großkran wieder abgebaut. Anschließend gehen die Ausbauarbeiten weiter. Unter anderem werden dann die äußeren Längsträger montiert, neue Gehwegplatten verlegt und das Geländer angebracht.