3,8 Millionen Euro für Koblenzer Moselufer-Ausbau: Das ist geplant

Der Rad- und Gehweg am Koblenzer Moselufer soll für 3,8 Millionen Euro ausgebaut werden. Ziel ist mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Dafür müssen auch einige Bäume weichen.

3,8 Millionen Euro für Koblenzer Moselufer-Ausbau: Das ist geplant

Die Stadt Koblenz plant den Ausbau des Geh- und Radweges entlang des südlichen Moselufers. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll der 2,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Gülser Eisenbahnbrücke und der Peter-Klöckner-Straße erneuert und verbreitert werden.

Das Ziel des Vorhabens ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen durchgängigen Weg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Lay und dem Deutschen Eck zu schaffen. Der bestehende Weg, der sogenannte Leinpfad, ist laut Stadtverwaltung zu schmal für die gemeinsame Nutzung und weist Schäden wie Wurzelaufbrüche auf.

Der Weg soll künftig auf bis zu 3,50 Meter verbreitert werden. Die Maßnahme ist Teil des Verkehrsentwicklungsplans der Stadt Koblenz, der die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in den Vordergrund stellt. Die aktuelle Situation sei für Radfahrer ungünstig, da die Fahrbahn der Bundesstraße 49 stadtauswärts keinen Radschutzstreifen zulässt. Radfahrende müssen sich daher zwischen dem schmalen Uferweg und der Fahrbahn entscheiden.

Bäume müssen weichen

Im Zuge des Ausbaus müssen 29 Bäume entfernt werden. Laut Stadtverwaltung weisen 19 davon bereits starke Trockenschäden auf. Als Ersatz sollen neue, klimaangepasste Baumarten gepflanzt werden. Die bestehende Platanen-Allee in dem Gebiet soll vollständig erhalten bleiben.

Die Kosten für das Projekt werden auf rund 3,8 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt arbeitet derzeit an Fördergeldanträgen. Bevor die Bauarbeiten frühestens im Oktober 2027 beginnen können, ist eine weitere Informationsveranstaltung für Bürger geplant.