Vollsperrung am 10./11. Januar: Weshalb die A48 bei Höhr-Grenzhausen dicht ist

Wegen eines Brückenverschubs wird die A48 bei Höhr-Grenzhausen am zweiten Januarwochenende voll gesperrt. Autofahrer müssen eine Umleitung über Bundesstraßen in Kauf nehmen.

Vollsperrung am 10./11. Januar: Weshalb  die A48 bei Höhr-Grenzhausen dicht ist

Auf der Autobahn 48 kommt es am zweiten Januarwochenende zu einer Vollsperrung zwischen dem Autobahndreieck Dernbach und der Anschlussstelle Bendorf/Neuwied (Merkurist berichtete). Das teilt die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West in Montabaur, mit.

Grund für die Sperrung ist der planmäßige Verschub einer neuen Behelfsbrücke an der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen. Die Sperrung in beide Fahrtrichtungen beginnt am Samstag, 10. Januar 2026, gegen 5 Uhr und dauert voraussichtlich bis Sonntag, 11. Januar 2026, circa 20 Uhr.

Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert und führt über die Bundesstraßen B49 und B42. Die Autobahn GmbH bittet Autofahrer, im Bereich der Umleitung vorsichtig zu fahren und um Verständnis für die Einschränkungen.

Inbetriebnahme der Behelfsbrücke für Ende Februar geplant

Die Arbeiten sind Teil des Ersatzneubaus der Überführung der Landstraße 307. Das alte Bauwerk wird abgerissen und durch eine integrale Stahlverbundbrücke ersetzt. Das gesamte Projekt soll voraussichtlich Mitte 2027 abgeschlossen sein.

Die nun errichtete Behelfsbrücke soll während der weiteren Bauzeit den Verkehr auf der L307 aufrechterhalten. Sie wird am Samstag mittels Taktschiebeverfahrens auf provisorische Lager geschoben. Am Sonntag folgen Fixierungsarbeiten. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Behelfsbrücke Ende Februar 2026 in Betrieb genommen werden. Dann stehen dort zwei verengte Fahrstreifen und ein Gehweg zur Verfügung, die Geschwindigkeit wird auf 30 km/h begrenzt.