Bundeswehr-Beschaffungsamt: Bekenntnis zu Koblenz

Aufatmen in Koblenz: Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) bleibt mit seinem Hauptsitz in der Stadt. Ministerpräsident Alexander Schweitzer bedankt sich bei Verteidigungsminister Boris Pistorius.

Bundeswehr-Beschaffungsamt: Bekenntnis zu Koblenz

Nach Wochen der Verunsicherung gibt es für viele Beschäftigte in Koblenz eine klare Botschaft aus Berlin: Der Hauptstandort des Bundeswehr-Beschaffungsamts bleibt in der Stadt. Rheinland-Pfalz’ Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) dankte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dafür, dass er sich zum Standort bekannt habe.

Erleichterung für rund 6.000 Beschäftigte

Hintergrund sind Pläne, das Beschaffungswesen der Bundeswehr neu zu strukturieren. In Koblenz hatten diese Ankündigungen zuletzt Sorgen ausgelöst, dass Arbeitsplätze abwandern oder abgebaut werden könnten. Laut Staatskanzlei ist die Zusage zur Standortsicherung deshalb auch ein wichtiges Signal an die fast 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BAAINBw.

Schweitzer betonte, die Bundeswehr sei in der Region einer der größten Arbeitgeber und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Entsprechend groß sei die Bedeutung der Entscheidung für Koblenz und das Umland.

Gespräche in Berlin – und ein Termin in Koblenz

Der Ministerpräsident erklärte, er habe im Vorfeld mehrere Gespräche in Berlin geführt, um die Interessen des Standorts zu unterstreichen. Für die Unterstützung bedankte er sich ausdrücklich bei Pistorius.

Beide SPD-Politiker treffen sich am Samstag, 31. Januar 2026, in Koblenz: Pistorius begleitet Schweitzer zum Start auf dessen Wahlkampftour. In Rheinland-Pfalz wird am 22. März 2026 ein neuer Landtag gewählt.