Angesichts der anhaltenden Sommerhitze geben die Vereinigte Wasserwerke Mittelrhein (VWM) und die Energieversorgung Mittelrhein (evm) Entwarnung für Koblenz, Lahnstein und die Verbandsgemeinde Vallendar. Eine Trinkwasserknappheit sei derzeit nicht zu erwarten.
„Auch in längeren Trockenphasen können wir die Menschen in unserem Versorgungsgebiet zuverlässig mit Trinkwasser versorgen“, erklärt Wolfgang Kochhan, Bereichsleiter Wasserwirtschaft bei der evm. „Unsere Wasserversorgung ist auf solche Wetterlagen ausgelegt.“ Der Grund für die zuverlässige Versorgung ist die günstige Lage im Neuwieder Becken.
Rheinwasser als sichere Quelle
Anders als Wasserwerke, die von Talsperren, Grundwasser oder Quellen abhängig sind, verarbeitet das Koblenzer Wasserwerk auf dem Oberwerth Uferfiltrat aus dem Rhein. Dieses steht auch bei Trockenheit und Niedrigwasser zur Verfügung. „Über die natürlichen Bodenschichten gelangt das Wasser dann in unsere Brunnen und wird anschließend im Wasserwerk zu hochwertigem Trinkwasser aufbereitet“, sagt Kochhan.
Die evm betreibt ein rund 1100 Kilometer langes Rohrnetz und versorgt damit täglich mehr als 150.000 Menschen in der Region. Um die Versorgung auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau zu halten, investiert das Unternehmen stetig. „Wir investieren stetig in eine resiliente Wasserversorgung“, erläutert Kochhan und kündigt an, dass die evm auch künftig ihr Wassernetz modernisieren und an neue klimatische Anforderungen anpassen werde.