Baustelle auf A61 bei Koblenz sorgt monatelang für Staugefahr

Autofahrer auf der A61 bei Koblenz müssen sich auf monatelange Behinderungen einstellen. Ab Juli wird die Fahrbahn saniert, was zu erheblicher Staugefahr auf der viel befahrenen Strecke führt.

Baustelle auf A61 bei Koblenz sorgt monatelang für Staugefahr

Auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Koblenz steht eine umfassende Sanierung bevor. Wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, wird der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Plaidt und dem Autobahnkreuz Koblenz von Anfang Juli bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 zur Baustelle.

Auf einer Länge von rund drei Kilometern bis zur Lützelbachtalbrücke wird die Fahrbahn erneuert. Die Arbeiten umfassen die Asphaltdeck- und -binderschicht sowie teilweise die Tragschicht. Außerdem werden die Entwässerungsanlagen instand gesetzt. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Die Einrichtung der Baustelle beginnt bereits ab Mittwoch, dem 1. Juli 2026. Zunächst werden Nothaltebuchten und Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Koblenz starten dann Ende Juli.

Verkehr wird am Baufeld vorbeigeleitet

Trotz der Bauarbeiten sollen dem Verkehr in beide Richtungen, also nach Köln und Koblenz, jeweils zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Der gesamte Verkehr wird dafür auf der Richtungsfahrbahn Koblenz an der Baustelle vorbeigeführt. Die Sanierung erfolgt in zwei Abschnitten: Zuerst wird die rechte, danach die linke Fahrbahnhälfte erneuert.

Die Autobahn GmbH rechnet während der gesamten Bauzeit mit erheblichen Verkehrseinschränkungen, da der Streckenabschnitt sehr stark befahren ist. Autofahrern wird daher empfohlen, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen und die aktuellen Verkehrsmeldungen im Radio zu verfolgen.

Umfahrung empfohlen

Wer kann, sollte den Bereich weiträumig umfahren. Die Autobahn GmbH bittet zudem um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Wenn alles nach Plan und das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Mitte Oktober abgeschlossen sein.