Ein Kleintransporter hat am Donnerstagmorgen die A48 in Fahrtrichtung Trier für mehrere Stunden lahmgelegt. Wie die Verkehrsdirektion Koblenz mitteilt, verlor das Fahrzeug gegen 6:15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Laubach und Ulmen einen Reifen und blockierte die Fahrbahn komplett. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall ereignete sich in einem einspurigen Baustellenbereich. Als vermutliche Ursache für den Reifenverlust nennt die Polizei eine massive Überladung des Transporters um mehr als 50 Prozent. Das Fahrzeug mit luxemburgischer Zulassung kam so zum Stehen, dass für andere Autos kein Vorbeikommen mehr möglich war.
Komplizierte Bergung und kilometerlanger Stau
Die Bergung gestaltete sich langwierig und kompliziert. Laut Polizei erschwerten die abgelegene Lage der Unfallstelle, der entstandene Stau und die Baustellensituation die Arbeiten für das beauftragte Spezialunternehmen. Fahrzeuge, die bereits in dem einspurigen Abschnitt feststeckten, konnten nicht abgeleitet werden.
Um den Stau, der sich auf bis zu acht Kilometer Länge ausdehnte, teilweise aufzulösen, führte die Polizei die Fahrzeuge am Stauende entgegen der Fahrtrichtung bis zur Anschlussstelle Kaisersesch zurück. Die Vollsperrung in Richtung Trier dauerte bis 10:45 Uhr an. Neben der Autobahnpolizei Mendig waren auch die Autobahnmeisterei Kaisersesch und ein Bergungsunternehmen im Einsatz.