Zu den Favoriten auf den Gewinn des „Bitburger Rheinlandpokals“ der Saison 2026/2027 gehören noch sieben von acht Fußball-Oberligisten. Die Lokalrivalen TuS Koblenz und FC Rot-Weiss Koblenz haben ebenso die Runde der letzten 32 Mannschaften erreicht wie ihre Ligakonkurrenten FC Emmelshausen-Karbach, FV Engers, Ahrweiler BC, Sportfreunde Eisbachtal und SV Rot-Weiss Wittlich. Die 3. Runde soll am Mittwoch, 16. September, ab 18 Uhr, ausgelost werden. Das hat die Merkurist-Redaktion vorab erfahren.
Einziger Fünftligist aus dem Rheinland, der bereits in der 2. Runde die Segel streichen musste, ist der FC Cosmos Koblenz. Die Cosmonauten schieden überraschend mit einer 1:2-Niederlage beim Koblenzer Bezirksligisten SV Anadolu aus. Auch ein weiterer Koblenzer Verein aus der siebthöchsten Spielklasse hat es in die 3. Runde geschafft, der FC Germania Metternich (3:1-Sieger gegen den Rheinlandliga-Aufsteiger SV Untermosel Kobern-Gondorf).
Als Topfavorit auf den Pokalsieg gilt der Titelverteidiger SV Eintracht Trier. Der Regionalligist ist der klassenhöchste Verein im Gebiet des Fußballverbands Rheinland (FVR). Den Rheinlandpokal 2025/2026 hatte die Eintracht am 23. Mai dieses Jahres durch einen 1:0-Erfolg im Endspiel in Trier gegen TuS Koblenz gewonnen. In der ersten DFB-Pokalrunde unterlag die Eintracht am 22. August dem Bundesligisten RB Leipzig. 9000 Zuschauer sahen im ausverkauften Trierer Moselstadion eine 0:6 (0:3)-Niederlage der Heimmannschaft.