Aufstieg zum 100 jährigen Jubiläum

„nach vier Jahren in der Spitzengruppe endlich den Titel geholt“

Aufstieg zum 100 jährigen Jubiläum

Der SV Wiesenthalerhof errang mit seiner ersten Mannschaft zum 100 jährigen bestehen des Vereins den Meistertitel und somit den Aufstieg in die A - Klasse Kaiserslautern /Donnersberg. Das Team um den Trainer Michael Kalckmann sicherte sich den Titel, nach vier jährigem Anlauf, am drittletzten Spieltag. Sichtlich erleichtert nahm er dann auch die Bierdusche gerne entgegen.

Was der Verein in den vergangenen Jahren geleistet hat verdient auch den Erfolg. Man musste sich in den letzten drei Spielzeiten immer in der Relegation geschlagen geben. Natürlich passt ein Titel jetzt gerade in diesem Jahr zum Jubiläum. Immer auf der Suche nach Verstärkungen gesellten sich namhafte Spieler zur Mannschaft mit dem Ziel Meister zu werden.

Tolle Trainingsbeteiligung, Harmonie untereinander, der Wille alles zu geben und auch wenn es mal nicht richtig läuft Moral zu zeigen, das sind die herausragenden Tugenden dieser Mannschaft.

Das Stadtecho hat sich mit dem ersten Vorsitzenden Mario Diehl unterhalten.

Vier Jahre gekämpft und jetzt das Ziel erreicht, wie erleichtert ist man als 1. Vorsitzender? M. Diehl: „Es war der Traum von Michael Kalckmann und der Vorstandschaft (auch von mir) irgendwann mal mit unserem Team aufzusteigen. Um so schöner, dass es zum 100 jährigen Jubiläum glückte. Da haben natürlich auch die Neuzugänge wie Patrick Rakau, David Wagner und vor allem Marc Groß Ihren Teil dazu beigetragen. Nach vier Jahren in der Spitzengruppe endlich den Titel geholt!“

Was war das Erfolgsrezept dieses Jahr? Hat die Mannschaft immer daran geglaubt? M. Diehl: „Es war die gesunde Mischung zwischen abgezockten Kickern und jugendlicher Unbefangenheit und natürlich das unerbittliche Engagement des Trainers.“

Es gab immer ein heißer Kampf um die Tabellenspitze mit der Mannschaft des FC Shqiponja KL, was war dann letztendlich ausschlaggebend für den Titel? M. Diehl: „Ich glaube der Verlust des Trainers bei FC Shqiponja hat uns etwas in die Karten gespielt. Ansonsten die harte Arbeit Woche für Woche der Jungs!“

Schwere Verletzungen und Ausfälle wie Niklas Linsmayer, Christian Krehbiel oder auch Marcel Diehl waren in der Saison zu verkraften hatte man da Angst es nicht zu schaffen? M. Diehl: „Nicht wirklich, hatten wir doch diesmal, Gott sei dank, einen guten breit aufgestellten Kader. Sicher fehlten uns die angesprochenen Spieler. Nun haben sie aber noch die Zeit vollständig gesund zu werden um dann in der A - Klasse wieder ins Team zu kommen.“

100 Jahre SVW ist der Aufstieg dadurch etwas besonderes zumal ja auch noch die zweite Mannschaft um einen Aufstieg in die B - Klasse kämpft? M. Diehl: „Ich denke ja, zumal der Doppelaufstieg das ja noch toppen kann. Ich bin mir sicher, die Jungs schaffen das auch, wenn nötig auch über Relegation.“

Nun geht es eine Klasse höher, vielleicht auch mit zwei Mannschaften, bleiben die Spieler und muss man verstärken bzw. sind schon Spieler verpflichtet? M. Diehl: „Meines Wissens gibt es keine Abgänge, mit potenziellen Zugängen müssen wir erst noch Gespräche führen, ob es für beide Seiten passen kann. Ich habe aber in den derzeitigen Kader Vertrauen auch eine Klasse höher bestehen zu können.“

Gibt es schon Termine von Freundschaftsspielen die von großem Interesse sein könntet? M. Diehl: „Ja, wir spielen im Juni mit unseren Aktiven gegen die U21 des 1. FC Kaiserslautern. Angedacht ist der 23.06.2019 um 15 Uhr im Hütterer Waldstadion. Eine echte Herausforderung für alle Spieler.“

Das Stadtecho bedankt sich bei Mario Diehl und wünscht der zweiten Mannschaft im Endspurt viel Erfolg sowie alles Gute für die neue Saison in der A - Klasse Kaiserslautern/Donnersberg.

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