SWK schließt Fernwärmearbeiten im PRE-Park ab

Erneuter Beitrag zum Klimaschutz

SWK schließt Fernwärmearbeiten im PRE-Park ab

Die SWK hat das nächste klimafreundliche Projekt erfolgreich umgesetzt. Nach gut einem Jahr wurden die Arbeiten zum Fernwärmeausbau im PRE-Park in Kaiserslautern abgeschlossen. Termingerecht zum Beginn der Heizperiode wurden sämtliche Maßnahmen beendet und die Belieferung an die angeschlossenen Gebäude konnte aufgenommen werden.

Die Umstellung auf Fernwärme tut auch der Umwelt gut und wird in Zukunft jährlich etwa 80 Tonnen CO2 einsparen. „Je mehr Gebäude wir in Kaiserslautern mit Fernwärme versorgen, desto stärker verbessern wir die Ökobilanz der Stadt“, so Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der SWK. Zur Feierstunde am Freitag war auch Bürgermeisterin Beate Kimmel erschienen. Sie bedankte sich und betonte, dass die Stadtwerke an allen Stellen in Sachen Klimaschutz eine Unterstützung sei. Die Fernwärme ist ein wichtiger Bestandteil, um die Klimaschutzziele der Stadt zu erreichen, so Kimmel weiter. Als Symbol für die Klimafreundlichkeit der Fernwärme wurde im Rahmen der Feierstunde ein Spitzahorn vor dem Gebäude der PRE-Verwaltung gepflanzt. Das Kraftwerk der SWK in der Karcherstraße arbeitet mit dem besonders klimaschonendem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei werden Strom und Fernwärme gleichzeitig erzeugt, was deutlich weniger Emissionen hervorbringt als Einzelfeuerungsanlagen. Das sind beispielsweise Öfen und Kamine.

Die Anschlüsse wurden nicht nur zu den bestehenden Gebäuden verlegt, sondern auch schon bis zur Grundstücksgrenze der geplanten Neubauten. Der SWK-Vorstand Markus Vollmer betont, dass sich Bauherren bei der Errichtung von neuen Gebäuden, die Vorteile der Fernwärme zunutze machen können. Die Trasse führt durch die Europaallee und teilweise durch die Brüsseler Straße.

Bis zum 12. Juli 2019 waren Verkehrssperrungen zur Durchführung der Maßnahmen notwendig, die durch eine erstmalig eingesetzte Ampel mit Restzeitanzeige geregelt waren. Durch diese konnten Verkehrsteilnehmer genau sehen, wie lange die Rotphase noch andauert. Auf diese neue Ampelregelung habe es laut Richard Mastenbroeck sehr viele positive Rückmeldungen gegeben.

Nach erfolgreichem Abschluss steht bei der SWK als Nächstes ein Internetprojekt namens „LoRaWAN“ an. Dieses soll unter anderem auf der „meinZuhause!“ Messe im Januar vorgestellt werden.

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