Referat Jugend und Sport hat eine neue Leiterin

Katharina Rothenbacher-Dostert ist seit 1. Dezember im Amt

Referat Jugend und Sport hat eine neue Leiterin

Bei Katharina Rothenbacher-Dostert spürt man die Leidenschaft für ihren Beruf. Die 64-jährige ist bereits seit 38 Jahren bei der Stadt Kaiserslautern beschäftigt. Sie ist studierte Sozialarbeiterin und schon seit insgesamt 41 Jahren für die öffentliche Jugendhilfe tätig. Katharina Rothenbacher-Dostert verfügt somit über sehr große Erfahrung. Sie war vor der Referatsleitung bereits als Stellvertretende Referatsleiterin und davor als Abteilungsleiterin der Sozialen Dienste tätig. Die Auswahl sei laut dem Beigeordneten der Stadt Joachim Färber leicht gefallen. Er ist sich sicher, dass Katharina Rothenbacher-Dostert ihre neue Aufgabe mit Bravour meistern wird.

Die größte Herausforderung wird in den kommenden 1,5 Jahre das neue Kita-Zukunftsgesetz. Die endgültige Umsetzung muss bis zum 30.06.2021 erfolgen. Die Schaffung von genügend Kitaplätzen erfordert jedoch „Mehrjahrespläne“, so Katharina Rothenbacher-Dostert. Besonders wichtig ist bei der Arbeit im Referat Jugend, die Zusammenarbeit mit freien Trägern. Das gute Netzwerk mache die Stadt laut der neuen Referatsleiterin aus. „Es braucht diese bunte Landschaft“, so Katharina Rothenbacher-Dostert. Auch Joachim Färber betont, dass eine „reibungslose Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und den Freien Trägern unverzichbar ist“. Färber und Rothenbacher-Dostert schätzen außerdem, die aktive Einbringung der Jugendlichen, unter anderem im Jugendparlament. Im Rahmen ihres neuen Amtes möchte Katharina Rothenbacher-Dostert neue sozialräumliche Akzente setzen. Da muss dann geschaut werden, ob die Bezirke noch stimmen, wo vermehrt ein besonderer Unterstützungsbedarf besteht und ob die Jugendarbeit dazu passt.

Wer in der Jugendarbeit tätig ist, braucht eine besondere Motivation. Laut Färber hätten die Sozialarbeiter einen besonderen Blick, es brauche manchmal hunderte Anläufe, bis etwas Wirkung zeigt. „Sie sehen das Positive, wo andere nur Belastung sehen“, so Joachim Färber. Besonders wertvoll ist laut Rothenbacher-Dostert, wenn sich die Menschen dankbar zeigen. Manche kontaktieren ihre Sozialarbeiter noch Jahre später in anderen Lebensphasen. Es ist wichtig, dass sich die Mitarbeiter genügend Zeit nehmen können. Oft behandeln sie sehr sensible Themen und es kann nicht immer schnell gehen. „Die Menschen fühlen sich eher verstanden, wenn man in Ruhe mit ihnen redet“, so Joachim Färber. Katharina Rothenbacher-Dostert persönlich motivieren Kleinigkeiten. Sie denkt positiv und gibt die Hoffnung nie auf. Das Gute würde sich laut ihr irgendwann entfalten. Außerdem ist eine gute Kollegialität das „A&O“ für sie. Katharina Rothenbacher-Dostert hat ein einmaliges Gedächtnis, immer ein offenes Ohr und hilft wo sie kann, so Mitarbeiter über sie.

Zu ihrem Aufgabenbereich gehört neben der Jugendarbeit auch der Sport. Das ist zum einen die Sportförderung und Unterstützung der Vereine und zum anderen die Bäder und die Eisbahn. Deren Beliebtheit bekam sie zuletzt hautnah an der Eisbahneröffnung zu spüren, wie sie berichtet. Hierbei ist ihr besonders wichtig, dass diese Angebote weiterhin uneingeschränkt fortgeführt werden.

Wir wünschen Ihr Viel Erfolg für ihre neue Lebensphase und Alles Gute.

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