Sportergebnisse vom Wochenende

„Jetzt heißt es Wunden lecken und den Kopf frei kriegen“

Sportergebnisse vom Wochenende

Der letzte Ergebnisdienst im Jahr 2019! Es war nicht viel los am Wochenende daher nur eine verkürzte Version vom StadtSportEcho. Nutzt im nächsten Jahr die Gelegenheit auch mit dabei zu sein in der Berichterstattung. Spielberichte und Ergebnisse bis Montag Abend an michael.schmitt@stadtecho.de senden. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Michael Schmitt vom Stadtecho.

Wichtige Punkte verschenkt

Eine schwache Leistung im vorletzten Heimspiel vor der Winterpause beschert den Basketballern des 1. FC Kaiserslautern eine vermeidbare Niederlage gegen den MTV Kronberg. Das Tabellenschlusslicht gewinnt in der Barbarossastadt mit 88:94 (22:20, 24:24, 19:27, 23:23).

„Wir haben heute unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt. Wir hatten unser Spiel die letzten Wochen sehr verbessert. Aber die Begegnung heute war ein deutlicher Schritt zurück.“, zeigt sich FCK Trainer Mario Coursey enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft. Obwohl die roten Teufel erkennbar mehr Qualität auf den Platz brachten, ließen die Spieler des FCK die Zügel schleifen und agierten zu passiv in der Verteidigung. Auch das Angriffsspiel der Lautrer wirkte über weiten Strecken nur zufällig und selten kontrolliert. Dies gab den Gästen aus Hessen die nötige Luft die sie brauchten um Fahrt aufzunehmen und die Partie an sich zu reißen. „Wir haben heute unseren Kopf verloren und nicht mehr zu unserem Spiel zurück gefunden“, erklärt Coursey weiter. Die vermeidbare Niederlage lässt die Mannschaft aus Kaiserslautern wieder ins Tabellenmittelfeld abrutschen.

Um die eingeplanten Punkte aufzuholen, haben die roten Teufel bereits am Mittwoch um 19:30 Uhr wieder Gelegenheit. Zu dieser ungewöhnlichen Zeit empfangen die Pfälzer den aktuell zweitplatzierten SG Lützel-Post Koblenz. Die Partie ist sowohl das letzte Saisonspiel vor der Winterpause, als auch die erste Rückrundenbegegnung. Im Hinspiel musste sich der FCK der individuellen Klasse der Baskets deutlich geschlagen geben. Um den Gästen mit Titelambitionen Paroli bieten zu können, sollten die roten Teufel schnellstmöglich wieder zur ihrer alten Form finden, die sie sich im Verlauf der Saison erarbeiten konnten. „Präsentieren wir uns mit einer geschlossenen Verteidigungsleistung und guten Absprachen im Angriffsspiel haben wir zu Hause gegen alle Teams eine gute Chance zu gewinnen. So viel man sich auch über das vergangene Wochenende ärgert und einzelne Spielsituationen analysiert, wir müssen es abhaken und weiter an unseren Stärken arbeiten. Alles andere hilft uns bis zum Mittwoch nicht mehr!“, richtet der FCK Trainer den Blick nach vorne.

Los geht es mit dem letzten Heimspiel 2019 am Mittwoch, den 18.12.19 um 19:30 Uhr, in der Barbarossahalle Kaiserslautern.

So spielten Sie: Hosszu (30), Reams (19), Croom (14), Weihmann (13), Leis (10), Ellis (2), Middleton, Erb, De Sousa.

FCK - Damen geraten unter die Räder

Zum Jahresabschluss mussten die FCK-Damen mit dezimierten Kader nach Dreieichenhain zum Tabellenfünften reisen. Das erste Viertel konnte der FCK noch mithalten, ab dann spielte nur noch eine Mannschaft, nämlich Dreieichenhain. Die FCK-Basketballerinnen schafften es zu keinem Zeitpunkt dem in allen Belangen überlegenen Gastgeber, Paroli zu bieten. In der Defense lief an diesem Tag gar nichts, man war immer ein zwei Schritte zu langsam. Dreieichenhain hatte es heute mit einem willenlosen FCK zu tun, da war es nicht schwer das Spiel souverän zu gewinnen.

Nach dem 105:57 schlichen die Spielerinnen mit hängenden Köpfen vom Spielfeld. "Es ist ganz gut, dass jetzt Pause ist und jeder dieses Spiel mal verdauen kann, denn das hat heute echt weh getan. Das es mit diesem kleinen Kader schwer wird in der Regionalliga zu bestehen, war klar. Das es auch deutlich besser geht, haben wir gegen die gut platzierten Teams aus Hofheim und im Hinspiel gegen Dreieichenhain bewiesen. Bei den Siegen gegen Mainz und Frankfurt trat man auch ganz anders auf. Es fehlt einfach die Konstanz. Bis Mitte Januar werden wir alles dafür tun, dass sich sowas wie in Dreieichenhain nicht wiederholt, denn dann kommt der Tabellenführer aus Marburg. Jetzt heißt es Wunden lecken und den Kopf frei kriegen" , resümierte Frauke Woll.

Dansenbergs „Zweite“ verliert unglücklich in Worms

Mehr als unglücklich verliert die 2. Herrenmannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg beim punktgleichen Tabellennachbarn HSG Worms mit 26:24 (15:14). Knackpunkt der Partie war eine vierminütige Überzahlphase ab der 51. Minute, in der dem TuS beim Stand von 23.22 für Worms lediglich ein Treffer gelang. Zudem wurde dem 25:25-Ausgleichstreffer durch Maurice Lamotte wenige Sekunden vor Spielschluss durch die Unparteiischen die Anerkennung versagt. Ob zurecht oder ob doch ein Foulspiel vorlag bleibt offen.

Für beide Mannschaften ging es um viel und das merkte man ihnen an. Der TuS begann ungewohnt unkonzentriert und verhalf den Hausherren durch einfache Ballverluste und schlechtes Rückzugsverhalten zu einfachen Toren. Die Konsequenz: 5:2-Rückstand und eine frühe Auszeit (6. Minute), in der TuS-Trainer Sebastian Wächter seine Mannschaft wachrüttelte. Fortan agierte der TuS deutlich fokussierter, stabilisierte die Abwehr und traf jetzt auch im Vorwärtsgang die richtigen Entscheidungen. Nach knapp zwölf Minuten erzielte Max Dettinger die erste Führung (7:8) für seine Farben. Und die Schwarz-Weißen blieben dran, hatten nun klar die besseren Karten. HSG-Trainer Marco Tremmel reagierte auf die Angriffsschwäche seines Teams und agierte nun mit dem siebten Feldspieler. Doch diese Maßnahme wäre beinahe nach hinten losgegangen. TuS-Torhüter Henning Huber erzielte mit einem Wurf ins leere HSG-Tor das 9:11 (19.) und hatte nur 30 Sekunden später Pech als er das verwaiste Wormser Tor nur knapp verfehlte. Ein verpatzter Tempogegenstoß verhinderte eine höhere Führung (10:12, 20.). So fingen sich die Hausherren und nutzten zwei unnötige Dansenberger Zeitstrafen, um zurück ins Spiel zu finden und mit einer glücklichen 15:14-Führung in die Pause zu gehen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich die Partie immer mehr zur reinen Abwehrschlacht. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter Boden, was dem TuS zunächst besser gelang. Bis zur 44. Minute schafften die Hausherren gerade einmal drei Treffer. Doch weil die TuS-Offensive nun auch immer seltener Lösungen fand, hieß es lediglich 18:20. In der 50. Minute beim Stand von 23:22 leistete sich HSG-Spielmacher Konstantin Herbert eine Disziplinlosigkeit gegenüber den Unparteiischen, die eine Disqualifikation zur Folge hatte. In der nun folgenden vierminütigen Überzahlphase schaffte es der TuS nicht, diese Chance zu seinen Gunsten zu nutzen. Lediglich ein Treffer sprang heraus, viel zu wenig, um das Spiel entscheidend drehen zu können. Im Gegenteil, jetzt witterte die HSG ihre Chance, ging abermals in Führung und wollte mit aller Macht das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden. Nach dem 24:24 (57.) durch Jannik Grunau kassierte Patrick Schulze eine Zeitstrafe, in der der TuS lediglich einen Gegentreffer hinnehmen musste (25:24, 58.). Genügend Zeit also, um zumindest noch auszugleichen, doch die Angriffsbemühungen verpufften, bis zum letzten Wurf von Maurice Lamotte, der vermutlich gleichbedeutend mit dem verdienten Punktgewinn gewesen wäre. Aber es sollte nicht sein.

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