Sportergebnisse vom Wochenende

„Aufholjagd wird nicht belohnt“

Sportergebnisse vom Wochenende

Aufholjagd wird nicht belohnt

Die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern verpassen es ihre Siegesserie auf vier Siege in Folge auszubauen. Der FCK zeigte gegen die Rewe Aupperle Fellbach Baskets in einer knappen Partie Moral aber verliert dennoch am Ende mit 84:83 (25:14, 22:22, 18:18, 19:29).

Es war eine Zitterpartie am Ende der 40 Minuten Spielzeit, in der ein einziger Punkt den Unterschied über Sieg oder Niederlage machte. Nach zögerlichem Start der Gäste aus der Pfalz, verliefen das zweite und dritte Viertel sehr ausgeglichen. Die roten Teufel liefen jedoch lange einem Rückstand hinterher. Zwischenzeitlich lagen 16 Punkte zwischen den Hausherren aus Fellbach und den Gästen aus der Lauterstadt. Mit großem Einsatz kämpfte sich das Team von FCK Trainer Mario Coursey zurück in die Partie und ging im letzten Spielabschnitt sogar in Front. Die kräftezehrende Aufholjagd sorgte am Ende wahrscheinlich für den Unterschied als den roten Teufeln das letzte Quäntchen Glück zum Sieg in der fremden Halle ausblieb. Eine herausragende Leistung im FCK-Trikot zeigte Forward Aaron Reams. Der US-Amerikaner glänzte mit 36 Punkten, 10 Rebounds, 4 Blocks und war treibender Motor auf Seiten der Pfälzer.

Nach dem zweiten Auswärtsspiel in Folge, haben die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern am Samstag, den 14.12.19 um 16:30 Uhr, wieder in eigener Halle die Möglichkeit eine neue Siegesserie zu starten. Zu Gast in der Barbarossahalle ist das Ligaschlusslicht aus Kronberg. Wenn die roten Teufel den Anschluss an das obere Tabelldrittel nicht verlieren möchten, ist ein Sieg vor eigener Kulisse auch gegen diesen unangenehmen Gegner Pflicht.

So spielten Sie: Reams (36), Weihmann (14), Hosszu (13), Croom (9), Ellis (7), Leis (4), Middleton, Unterberg, DeSousa.

Vorsprung nicht ins Ziel gebracht, Dansenberg und Junglöwen trennen sich 30:30

Für den TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg und seine Fans fühlte sich das Remis gegen die 2. Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen wie eine Niederlage an. Die Schwarz-weißen führten bis zur 55. Minuten mit bis zu sieben Toren Unterschied, schafften es am Ende aber nicht gegen bedingungslos kämpfende Junglöwen den Sieg nach Hause zu bringen.

Bis zur 20. Minute (14:7) brannte das Team von TuS-Coach Steffen Ecker ein wahres Feuerwerk ab. Sowohl in Abwehr als auch im Angriff lief es wie am Schnürchen. 500 Zuschauer in der proppenvollen Layenberger Sporthalle kamen ob der Spielfreude des TuS kaum noch aus dem Staunen heraus. Ein Treffer schöner als der andere und im TuS-Tor lieferte Kevin Klier eine Glanzparade nach der anderen ab. Doch die Bundesligareserve der Rhein-Neckar Löwen fing sich zum Ende der Halbzeit und profitierte dabei auch vom frühen Aus Robin Egelhofs, der nach einem unglücklichen Foul an Linksaußen Leon Bolius in der 15. Spielminute die Rote Karte sah. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung, des insgesamt gut leitenden Schiedsrichtergespanns Michel Meyer/Stephan Meyer. So ging es mit einem immer noch komfortablen und hoch verdienten 17:13 in die Pause.

Im zweiten Durchgang kontrollierte der TuS das Spiel, tat sich aber insgesamt schwerer, Lösungen gegen die nun besser aufgestellte Gästeabwehr zu finden. Dennoch wuchs der Vorsprung weiter an. Beim 24:18 (40.) durch Alexander Schulzes sechsten Treffer war die TuS-Welt noch in Ordnung, doch die Gäste fighteten um ihre Chance, allen voran der erst 18-jährige Rückraum-Shooter Philipp Ahouansou, den die TuS-Defensive nie in den Griff bekam und der am Ende mit elf Treffern zum Mann des Spiels avancierte. Nach dem 26:22 (46.) durch Jan Claussen, der ein starkes Spiel machte und in der Schlussphase Pech bei zwei Holztreffern hatte, egalisierten die Junglöwen mit einem 5:1-Lauf zum 27:27 (55.). Jetzt stand das Spiel auf der Kippe. Der TuS legte vor und die Gäste zogen nach. Den vermeintlichen Siegtreffer hatte TuS-Linksaußen Alexander Schulze wenige Sekunden vor der Schlusssirene vor Augen, zielte aber aus aussichtsreicher Position knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. So blieb es beim schlussendlich gerechten 30:30-Remis, in einer von beiden Seiten kämpferisch und emotional geführten Partie.

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