Sportergebnisse aus Kaiserslautern

„Aus dem Tiefschlaf erwacht“

Sportergebnisse aus Kaiserslautern

SV Morlautern siegt in Bad Kreuznach

Im letzten Auswärtsspiel 2019 gelang dem SV Morlautern ein verdienter Arbeitssieg gegen tiefstehende Kreuznacher! Im Stadion in Kreuznach spielten beiden Teams die ersten 25 Minuten auf Augenhöhe. Viele Abspielfehler auf beiden Seiten und Ungenauigkeiten prägten die Partie auf dem schmierigen Geläuf. Danach wurden die Morlautrer aktiver und erspielten sich gute Möglichkeiten zum Führungstreffer scheiterten jedoch am guten Keeper der Gastgeber.

Es ging mit 0:0 in die Pause und auch nach Wiederbeginn das gleiche Bild! Der SV Morlautern bemüht um die Führung aber immer wieder Ungenauigkeiten beim letzten Ball! So war es dann nach einem abgewehrten Ball und einem Einwurf Ricky Pinheiro der aus dem Rückraum die Kugel zum 1:0 für die Schwarz/Gelben in die Maschen setzte! Im Anschluss vergab Kreuznach ihre einzige echte Torchance zum Ausgleich, nachdem die Heimelf sich über die linke Seite durchsetzte und die Direktabnahme durch den Torhüter des SVM, Bakary Sanjang, entschärft wurde! Der eingewechselte Josh Smith brachte Sicherheit ins Spiel des SVM und bereitete mit dem ebenfalls eingewechselte Philipp Schwarz das 2:0 durch Tobi Leonhard vor!

Morlauterns dritte Mannschaft weiterhin auf einem Siegeszug

Es war kein einfaches Spiel auf dem kleinen Hartplatz für die Mannschaft um den Trainer Willi Schäffner. In der sechsten Minute erzielte Gradl das 1:0. Morlautern spielte weiter nach vorne und kam in der 34. sowie 37. Minute zum 3:0 Halbzeitstand durch Reinauer und Immesberger. In der zweiten Halbzeit gelang zunächst Halter das 4:0 bevor Morlautern die nächsten 15 Minuten verschlief in denen der Gasgeber auf 2:4 verkürzen konnte. Aus dem Tiefschlaf erwacht, zeigte der SVM wieder sein wahres Gesicht und erzielte durch Seibert, Wasiak und wiederum Reinauer den 2:7 Endstand.

Treffsicherer Leis bringt FCK ins Rollen

Mit 81:67 (22:15, 25:16, 25:15, 9:21) gewinnen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern das Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die Saarlouis Sunkings. Drei überlegene Viertel genügten den roten Teufel zum Sieg, während die Partie im Schlussviertel an Fahrt verlor.

Dass es für die Saarländer dieses Wochenende in der Pfalz nichts zu holen gab, zeichnete sich schon in den ersten Spielminuten ab. Nachdem die Sunkings die ersten Punkte erzielten, übernahmen die Lautrer nach 13 Sekunden die Führung und gaben sie bis zum Ende nicht mehr her. Angetrieben vom hoch motivierten Fabian Leis, der direkt heiß lief und im ersten Spielabschnitt vier Dreipunktwürfe versenkte, setzten sich die roten Teufel mit einer dünnen Führung ab. Der Forward traf in der gesamten Partie fünf seiner sieben Wurfversuche jenseits der Dreierlinie und beendete damit das Spiel mit 15 Punkten und vier Rebounds in 15 Minuten Einsatzzeit. „Fabi hat uns heute das richtige Momentum gegeben, um erfolgreich in die Partie zu starten. Das half uns sehr im weiteren Spielverlauf. Mit einer Führung im Rücken kann man immer ein Stück befreiter aufspielen.“, lobte Routinier Thomas Erb seinen Mitspieler. Die nötige Lockerheit spürten dann im weiteren Verlauf auch die anderen Spieler. Gergely Hosszu (24) und Aaron Reams (15) konnten sich ebenfalls zweistellig in die Punktestatistik eintragen. Einen kleinen Makel nahm die Begegnung im letzten Durchgang als es den Eindruck machte, dass die müde wirkenden Spieler des FCK die bis dahin gute Leistung nur über die Zeit bringen wollten. Hier fehlte es den Roten Teufel an der nötigen Konsequenz im Angriff und in der Verteidigung. Die sichere Führung der Gastgeber schmolz bedenklich. Der Sieg des FCK war jedoch aufgrund der enormen Führung von zwischenzeitlich 26 Punkten nie ernsthaft in Gefahr.

Sieben Punkte Niederlage gegen MJC Trier

Wenn man das Ergebnis liest, könnte man meinen, das war ein knappes Spiel. Leider war dies aber nur im letzten Viertel der Fall. In der ersten Halbzeit lief bei den FCK - Mädels gar nicht viel. Ein ungeduldiger Spielaufbau, viele einfache Ballverluste, kein Biss in der Defense, so kann man Halbzeit eins zusammenfassen. Obwohl man um Wiedergutmachung bemüht war, klappte gar nix. Die Kabinenansprache in der Halbzeit fiel dann auch etwas lauter aus, hatte man doch einen Trierer 26 Punktevorsprung aufzuholen. Zu diesem Zeitpunkt sah uns so mancher Zuschauer mit deutlicher Niederlage aus der Halle gehen. Aber die Mannschaft zeigte nach dem Seitenwechsel Moral. Punkt für Punkt kämpfte sich der FCK zurück ins Spiel. Durch die Umstellung auf eine Zonenverteidigung agierte Trier plötzlich fehlerhaft, der Spielfluss des Gegners war gebrochen. Woran kaum einer mehr glaubte, passierte nun. Das Spiel nahm aus Lautrer Sicht an Qualität zu und man setzte Trier derart unter Druck, dass man 19 Punkte Differenz aufholte. Leider mussten zwei unserer Centerspielerinnen im letzten Viertel wegen Verletzung passen. Theresa Schmitt wurde durch ein nicht geahndetes Foul so hart attackiert, dass sie nicht mehr 100% einsatzbereit war. Am Ende verlor der FCK das Spiel mit 62:69. Die Aufholjagd in Halbzeit zwei zeigt mal wieder, dass wir durchaus in der Lage sind in der Regionalliga mitzuhalten, wir müssen es nur endlich mal schaffen unsere Leistung über 40 Minuten abzurufen.

Dansenberg macht es beim 33:32 in Plochingen spannend

Unnötig spannend machte es der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg beim 33:32-Auswärtssieg gegen den bravourös kämpfenden TV Plochingen. Trotz komfortabler Führung im zweiten Spielabschnitt sorgte erst der letzte Treffer des Spiels durch Jan Claussen drei Sekunden vor der Schlusssirene für die Entscheidung.

Das Spiel war in den ersten 30 Minuten, vor 450 Zuschauern völlig offen. Die Dansenberger Abwehr agierte ungewohnt behäbig. Da fehlte die Laufbereitschaft und Aggressivität. Mit 16:16 ging es leistungsgerecht in die Halbzeitpause.

Dass auch im zweiten Spielabschnitt die beste Abwehr der Liga abermals 16 Gegentore würde hinnehmen müssen, schien zunächst unwahrscheinlich, denn mit Wiederanpfiff zeigte sich die Dansenberger Defensive deutlich stabiler. Über 16:19 (34.), nach Treffern von Sebastian Bösing und zwei Mal Robin Egelhof, hieß es in der 41. Minute sogar 18:25. Doch wer geglaubt hatte, bei diesem Zwischenstand sei eine Vorentscheidung gefallen, hatte die Rechnung ohne den Kampfgeist des Aufsteigers gemacht. Angepeitscht von seinen Fans suchte der TVP seine Chance und verkürzte den Rückstand Tor um Tor. Nach vier Treffern in Folge zum 22:25 (46.) entwickelte sich die Halle zum Hexenkessel. Noch zeigte sich der Favorit aus Dansenberg unbeeindruckt und konterte seinerseits zum 25:30 (51.). Ausgelassene Torchancen, eine 2-Minuten-Strafe und zum Ende hin wieder nachlassende Deckungsarbeit, brachten die Gastgeber unter dem frenetischen Jubel der Plochinger Fans auf ein Tor heran (29:30, 55.). Dann sogar der Ausgleich: die Hallenuhr zeigte 59:27 und gerade hatte Christopher Weiss per Tempogegenstoß zum 32:32 getroffen. Die Halle stand Kopf, doch die Ernüchterung folgte drei Sekunden vor Spielende. Die Plochinger Abwehr schaffte es nicht, die TuS-Angreifer entscheidend zu stören, als Jan Claussen mit einem letzten Versuch Verantwortung übernahm und zum 32:33 einnetzte. Grenzenloser Jubel auf TuS-Seite, Schockstarre bei den Hausherren, die aber nur kurz anhielt und postwendend in anerkennenden Applaus für eine tolle Leistung umschlug.

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