Sportereignisse vom Wochenende in KL

„Enttäuschender Rückrundenauftakt“

Sportereignisse vom Wochenende in KL

FCK Basketballer doch ein Auswärtsteam?

Mit 72:80 (18:23, 13:18, 24:19, 17:20) schlagen die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern am Samstagabend den TV Idstein in eigener Halle. Das Team aus der Pfalz reiste als Außenseiter nach Hessen und überraschte die Gastgeber mit einem guten Teamplay und einer konzentrierten Verteidigungsleistung.

„Wir haben es heute geschafft gegen einen starken Gegner 40 Minuten lang unser Spiel durchzusetzen. Das macht mich richtig stolz! Durch unseren gelungenen Start haben wir gut ins Spiel gefunden und bis auf ein paar wenige Momente das gesamte Spiel kontrolliert. Das macht Lust auf mehr.“, freut sich FCK Trainer Mario Coursey über die gute Leistung seines Teams beim zweitplatzierten TV Idstein. Der Gastgeber hatte bis dato nur eine Partie verloren. Für die roten Teufel sorgten in der erfolgreichen Teamleistung Aaron Reams (13 Pkt., 10 Rebs.) und Aaron Ellis (10 Pkt., 10 Rebs.) für viel Stabilität. Die beiden Forwards konnten sowohl bei den Punkten als auch in der Reboundstatistik zweistellige Werte verbuchen.
So spielten Sie: Hosszu (19), Croom (14), Weihmann (13), Reams (13), Ellis (10), Leis (6), Erb (4), Middleton (1), Archinger, DeSousa.

Auswärtsniederlage in Kronberg der FCK Damen

Aus dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison wurde leider nichts. Der Start ins Spiel gegen Kronberg gelang noch ganz gut, man hielt ganz gut mit, schaffte es aber nie, auch nur einmal die Führung in diesem Spiel zu übernehmen. Viele leichte Fehler auf beiden Seiten kennzeichneten die erste Halbzeit (43:36).

In der zweiten Halbzeit hatten wir dann nicht nur mit den eigenen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, viele Schiedsrichterentscheidungen führten doch häufig zu Kopfschütteln.Aber die Niederlage an den merkwürdigen Entscheidungen fest zu machen ist quatsch, denn diese Pfiffe betrafen beide Teams. Diese Niederlage entstand alleine durch eigene Fehler und einer miserablen Trefferquote. „Es gibt Tage, da klappt gar nix, dass dies dann gleich bei allen 9 Spielerinnen so war, ist dann halt fatal. In der Defense nicht ausgeblockt, vorne viel zu überhastet und unkontrolliert den eigenen Angriff abgeschlossen, so kann man halt nicht gewinnen, wirklich schade, denn schon mit normaler Leistung hätte man wirklich die Chance auf einen Sieg gehabt“ zeigte sich Frauke Woll enttäuscht.„Jetzt müssen wir versuchen, die Fehler des vergangenen Spiels aufzuarbeiten, damit wir am kommenden Samstag zuhause gegen Trier uns in einer anderen Form präsentieren werden. Mit Trier erwartet uns ein starker Gegner, der erst zwei Spiele in der laufenden Saison verloren hat“, ergänzte die Trainerin.

TSG Friesenheim II – Herren I 22:24 (8:11)

Durch einen knappen 24:22-Auswärtssieg bei der TSG Friesenheim II holt sich die HSG aufgrund der Niederlage der SG OBKZ gegen den TSV Iggelheim (29:30) den 2. Tabellenplatz in der Pfalzliga zurück. Der Oberliga-Absteiger und Bundesliga-Nachwuchs der Eulen Ludwigshafen hielt über 60 Minuten zwar gut mit, letztlich agierte die Vukas-Sieben aber vor allem in kritischen Phasen etwas souveräner und abgezockter. Unter dem Strich gehen die zwei Punkte für die Barbarossastädter daher auch in Ordnung.

HSG Landau-Land – Damen I 34:16 (17:11)

Für die HSG-Damen blieb in Landau derweil ein Erfolgserlebnis aus. Die Partie stand unter keinen guten Vorzeichen – die Mannschaft von Patrick Krüger ging als punktloser Tabellenletzter stark ersatzgeschwächt in die Begegnung mit dem noch verlustpunktfreien Tabellenführer. Die Rot-Weißen zogen sich in der ersten Halbzeit noch achtbar aus der Affäre, im zweiten Durchgang konnten sie dem Verbandsliga-Meisterschaftsfavorit Nummer eins jedoch nichts mehr entgegensetzen.

TSG Friesenheim III – Herren II 33:27 (16:11)
VSK Niederfeld – Herren III 33:24 (20:9)
SC Bobenheim-Roxheim II – Damen II 22:18 (12:10)
HSG Trifels – männliche B-Jugend 30:28 (16:11)
TSG Friesenheim – männliche D-Jugend 45:20 (21:9)
TSG Friesenheim II – männliche E-Jugend 8:42 (3:17)
HSG Landau-Land – weibliche C-Jugend 24:15 (11:5)
TSG Friesenheim – weibliche E-Jugend 24:5 (12:2)

Enttäuschender Rückrundenauftakt

Zum Start in die Rückrunde zeigte die Mannschaft nicht ihr bestes Gesicht und geriet gegen gut organisierte Gäste aus Gau Odernheim per Volleyschuss in Rückstand! Ohne richtigen Zugriff zum Spiel und ideenlos agierten die 🖤💛bis zur Pause!

Deutlich besser kamen die Jungs dann aus der Kabine! Scheiteten aber zunächst weiter an der guten Defensive der Gäste! Dann war es der junge Cevdet Uluc, der eine schöne Kombination über Rechts per Kopfball zum 1:1 vollendete! Weiter auf den Siegtreffer spielend erlöste Uluc, mit seinem zweiten Doppelpack der Saison, die Mannschaft & Fans zum 2:1!

Doch der letzte Punch gehörte den Gästen, die einen Freistoß und anschließenden Abpraller zum späten aber verdienten Ausgleich nutzten! Eine bitterer und unnötiger Punktverlust, der es nun schwer macht den beiden 🔝Teams aus Speyer & Waldalgesheim auf den Fersen zu bleiben ‼

Dansenberg besiegt Angstgegner Pforzheim

Einen Kampf auf Biegen und Brechen sahen die gut 450 Zuschauer in der stimmungsvollen Sporthalle beim Dansenberger 23:22 Heimsieg gegen die TGS Pforzheim. Erst in den letzten fünf Minuten brachte der TuS den ersten Sieg gegen den Angstgegner unter Dach und Fach. Matchwinner für den TuS war Kevin Klier, der mit überragenden Paraden den Weg zum entscheidenden 3:0-Lauf nach dem 20:20 (55.) ebnete.

Die Partie lebte von der Spannung, nachdem der TuS knapp 20 Minuten Oberwasser hatte (9:5, 18.). In dieser Phase spielte Luca Munzinger groß auf, traf drei Mal und wusste auf der Rechtsaußenposition zu überzeugen. Doch die Gäste konterten, nutzten nun ihrerseits Dansenberger Ballverluste, um das Tempo zu forcieren. So glich Lukas Salzseeler unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Pforzheimer Fans zum 9:9 (22.) aus. Doch mehr als der Ausgleich sollte bis zum Pausenpfiff nicht mehr gelingen. Die einzige Zeitstrafe gegen die Gäste nutzten Sebastian Bösing, der sich mit TGS-Abwehrchef Roy James ein packendes Duell lieferte, und Robin Egelhof zur 11:9-Führung (24.). Der 2-Tore-Vorsprung sollte dann auch zur Halbzeit Bestand haben. Mit 14:12 ging es zum Pausentee.

Im zweiten Durchgang legte das Spiel an Intensität noch eine Schippe drauf. Pforzheim startete furios und erzielte durch eine Doppelschlag von Michael Oehler binnen 60 Sekunden den Ausgleich (14:14, 32.) und durch ein 7-Meter-Tor von Marco Kikillus zum 15:16 (36.) sogar die Führung. Jetzt entwickelte sich ein erbitterter Abnutzungskampf, in dem die Abwehrreihen dominierten. Während der TuS nun kaum noch Lösungen im Positionsspiel fand, auch weil der Rückraum zu selten die Außenpositionen in Wurfposition brachte, bissen sich die Gäste an dem nun zu Höchstform auflaufenden Kevin Klier im TuS-Gehäuse die Zähne aus. Bis zur 54. Spielminute erzielten beide Teams zusammen nur noch sieben Treffer, davon fünfder TuS, der mit einer 20:18-Führung in die Crunchtime ging, doch es blieb eine enge Kiste. Beim 20:20 (55.) war das Spiel völlig offen, aber jetzt versagten den TGS-Angreifern die Nerven. Klier vernagelte sein Tor und mit drei Toren in Folge zum entscheidenden 23:20 (59.) bog der TuS endgültig auf die Siegerstraße ein. Dass TGS-Trainer Florian Taafel nach einer Auszeit alles auf eine Karte setzte, den siebten Feldspieler brachte und sein Team nach offener Manndeckung tatsächlich kurz vor der Schlusssirene auf 23:22 verkürzte, sprach für die Moral der leidenschaftlich kämpfenden Gäste, änderte jedoch nichts am knappen Sieg des TuS.

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