Senioren besuchen den Zoo Kaiserslautern

„Gibt es denn keinen Tiger mehr im Zoo?“

Senioren besuchen den Zoo Kaiserslautern

Der Arbeitskreis für Bildung, Freizeit, Kultur und Stadtteilfest des Seniorenbeirats Kaiserslautern, lud Senioren zu einem Besuch des Tierparks in Siegelbach ein. Siebzehn Anmeldungen konnte die 2. Vorsitzende des Beirats, Frau Helga Bäcker, für dieses Treffen entgegennehmen.

Als dann jeder Teilnehmer seine Eintrittskarte gelöst hatte, begann auch schon gleich die Fütterung der asiatischen Kurzkrallenotter die sich direkt hinter dem Eingang im Wasser tummeln. Innerhalb kurzer Zeit war dann auch der Eimer des Tierpflegers geleert.

Im Anschluss daran begrüßte Frau Bäcker die Senioren bei angenehmen Temperaturen und teilte den Ablauf des Aufenthaltes im Zoo mit. Die Zoo-Führung übernahm dann auch gleich Frau Riedel vom Zoo Kaiserslautern. Auf die Frage hin welche Tiere denn für die Gäste interessant seien, kam ein Zuruf aus der Gruppe: „gibt es noch Tiger?“ Durch ein klares nein der Anderen wurde auch jedem gleich bewusst, dass es schon sehr lange her ist als der letzte Zoo Besuch auf dem Plan stand.

Unter den Senioren war auch der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirats, Herr Harald Jürgens, er begrüßte es sehr, dass diese Aktion vom Stadtecho begleitet wurde. Gut gelaunt ging es dann auch ins Gehege der Lemuren. Leider war eine Fütterung sowie eine nähere Beobachtung nicht möglich. Der Mittagsschlaf dieser lustigen Gesellen war aber wichtiger.

Die Nasenbären waren aktiver und so konnte man am Gitter den Kleinen beim Raufen zusehen. Auf dem Weg zu den Kaninchen sagte dann auch Frau Bäcker, dass alle zwei Monate etwas für die Senioren in Kaiserslautern geplant wird. Im Schnitt nehmen daran 20 Personen teil. Die nächste Aktion ist auf den 05. September terminiert, da findet eine Stadtrundfahrt statt.

„Was ist der Unterschied zwischen einem Kaninchen und einem Hasen?“ fragte Frau Riedel die erstaunten Senioren. Niemand konnte so richtig eine Antwort liefern. Die Auflösung wurde dann auch gleich am nächsten Stopp gegeben. „Ein Kaninchen ist ein Nesthocker und ein Hase ein Nestflüchter. Somit benötigt ein Hase auch den Platz einer Feldgröße,“ erklärte Frau Riedel.

Im Areal der Zebramangusten wuschelten Jungtiere zwischen den Erwachsenen hin und her und waren dann auch gleich aktiv als Tierpflegerin Frau Riedel Futter zu warf. Die Senioren hatten auch hier viele Fragen bezüglich der Erdmännchen.

Trampeltiere füttern war dann auch ein weiteres Highlight der Besucher. Nicht alle hatten den Mut eine Karotte den gefräßigen Tieren zu reichen. Innerhalb kurzer Zeit war das Gemüse aufgebraucht. Informationen gab es auch hier von Frau Riedel zu Genüge.

Der Abschluss dieser Führung fand dann in der Falknerei statt. Zwei zwölf Wochen alte Wüstenbussarde wurden der Öffentlichkeit beim Trainieren gezeigt. Dies war möglich, da die beiden Tiere sehr auf Fressen reagierten und daher nicht durch die anwesenden Zuschauer gestört wurden. Der Falkner führte dann auch noch andere Greifvögel vor die sich auch mal auf einen Kopf eines Besuchers absetzten. Neues Wissen und neue Erkenntnisse bezüglich der Tierwelt konnten alle Teilnehmer mitnehmen.

Die Führung war dann auch nach der Flugshow beendet und jeder hatte noch Zeit sich im Tierpark auf zu halten oder doch gleich zum Abschluss sich in der Zoo-Gastronomie, bei Kaffee und Kuchen, zu treffen.

Auch ohne den Tiger leben im Zoo Kaiserslautern interessante und glückliche Tiere.

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