Der Große Preis von Sembach

„Ich gehe mal schnell den Rasen mähen“

Der Große Preis von Sembach

Der vierte Sonntag im Juli ist Renntag im Gewerbepark Sembach. Zum 15. mal veranstaltet der Rasentrecker Verein Neuhemsbach ein Rasentraktorrennen das zum fünften mal in Sembach stattfand.

„Der große Preis von Sembach“ ist der größte Event im Kreis Kaiserslautern. Ab Freitags 19 Uhr bis Sonntag zur Siegerehrung herrschte reges Treiben um und auf der Rennstrecke.

Schon frühzeitig im Jahr beginnen die Arbeiten auf der Strecke. Für diese zuständig ist der Technik Ausschuss des Vereins. Die Strecken- und Geländepflege sowie der Aufbau und die Gestaltung sind eines der Themen. Am Rennwochenende muss an jedem Fahrzeug eine technische Abnahme erfolgen, auch dies obliegt dem Technik Ausschuss. Ein achtseitiges Reglement ist für jeden Teilnehmer bindend. Die Strecken Kontrolle, die Betreuung des Fahrerlagers und auch den Auf- und Abbau der inzwischen 600 Meter langen Strecke, übernehmen die ehrenamtlichen Helfer.

Wie werden die Zeiten und die Runden eines jeweiligen Treckers gezählt? Dafür ist das Technik Rennbüro und auch Nennbüro verantwortlich. Durch ein ausgeklügeltes PC System und auch den dazugehörigen Transpondern an den Fahrzeugen entgeht dem Rennbüro nichts.

Am frühen Samstag Morgen hörte man dann auch schon die Motoren der Rasentraktoren aufheulen. Die technische Abnahme stand auf dem Programm. Jedes Fahrzeug wird nach dem gültigen Reglement überprüft. Auch dieses Jahr hatten die Teams ihre Hausaufgaben gemacht, es gab kaum Beanstandungen. Die direkt im Anschluss der Abnahme statt gefunden Fahrerbesprechung war für jeden teilnehmenden Fahrer verpflichtend. Donald Betz, Leiter des Technik Ausschuss sowie auch 2. Vorsitzender der Rasentrecker Neuhemsbach, gab Neuerungen bekannt und appellierte an alle Fahrer, fair auf der Strecke zu bleiben.

Der Moderator dieser Veranstaltung, Michael Schmitt, forderte auch schon gleich die Teams auf, sich für die bevorstehenden Trainingsfahrten und Qualifyings bereit zu machen. So fanden dann auch die unterschiedlichsten Klassen den Weg auf die Piste um eine gute Startposition für die Rennen zu erzielen bis dann um 17 Uhr das große Unwetter über die Rennstrecke einbrach. Die Rennleitung beschloss dann auch gleich aus Sicherheitsgründen die letzte Trainingsfahrt und auch das geplante Abendrennen nicht stattfinden zu lassen. Alle Teams begrüßten die Entscheidung denn die Gesundheit geht vor.

Der Samstag Abend gehörte von nun an der Partyband Magic, die auf der Traktorparty bis tief in die Nacht für Stimmung sorgte.

Für manche eine kurze Nacht war gegen neun Uhr beendet. Alle Fahrer trafen sich zum Fahrer Frühstück im großen Festzelt dem Donald Betz gleich noch eine kurze Fahrerbesprechung anfügte. Auf der Strecke sah man schon die vielen Helfer die Wassermengen ab zu pumpen. Der Boden schaffte es nicht das Wasser auf zu nehmen.

„Die Fahrer der Superstandard bitte bereit machen“, ertönte es auch schon aus den Lautsprechern. Auf dem Programm stand das erste Rennen. 20 Minuten lang gilt es eine gute Zeit für die nächste Startaufstellung heraus zu fahren.

Die Teams der Serie und Serie+ standen in den Startlöchern und es dauerte auch nicht lange bis die Strecke frei war. 90 Minuten waren zu absolvieren wo es hauptsächlich um die Geschicklichkeit ging. Wie viele Runden werden innerhalb der Zeit bewältigt, einen Tunnel zehn mal durchfahren, das Gleichgewicht fünf mal auf der Wippe für ein paar Sekunden gehalten und zehn mit Wasser gefüllten Ballons während der Fahrt in eine Tonne geworfen. Das waren die Aufgaben der Fahrer.

Das Rennen zwei und drei der Superstandard wurde von den über 2500 anwesenden Zuschauern auch schon erwartet. Jeweils zehn Minuten dauerten die Rennen bis der Gesamtsieger dieser Klasse ermittelt wurde.

Prototypen ist die Kategorie auf die jeder Zuschauer gewartet hatte. Die Fahrzeit von 90 Minuten stellte, wie jedes Jahr, eine Herausforderung an Mensch und Maschine da. Auch hier wurden Geschwindigkeiten gemessen von 40 km/h. Auf der 600 Meter langen Strecke betrug die Bestzeit in diesem Jahr 46.869 sec. wobei der Gewinner aus den am meisten gefahrenen Runden ermittelt wurde. 96 Runden waren dann auch die vom Sieger Team bewältigte Distanz.

Wie es bei einer Rennveranstaltung üblich ist, wurde dann auch die Siegerehrung mit Pokalübergabe und Sektdusche durchgeführt.

Gewinner waren ALLE , der Veranstalter mit seinen treuen Helfern, die Sponsoren, ohne deren Hilfe so ein Mega Event nicht möglich wäre, die Zuschauer an der Rennstrecke über die zwei Tage und natürlich alle Teams mit den Fahrern, Technikern sowie Begleitpersonen.

Auf der Internetseite www.rasentrecker-Neuhemsbach.de findet man alle Informationen zu diesem Event. Ergebnislisten, Sponsoren, Fotos und was noch alles zu diesem Erfolg beigetragen hat.

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