Pfälzer Owend beim KVK

„moi liebes Lautre“

Pfälzer Owend beim KVK

Die Vorbereitungen zur fünften Jahreszeit sind beim Karneval Verein Kaiserslautern voll im Gange. Jedoch nahmen sich die Aktiven wieder die Zeit um einen bzw. zwei tolle Abende in der Kalause zu gestalten. Traditionell begeisterte der „Pfälzer Owend“ die zahlreichen Besucher. Wie bei allen Veranstaltungen des KVK spielen die „Speisbuwe“ den ersten und auch letzten Ton.

Der Präsident des KVK, Udo Bröckelmann, begrüßte die anwesenden Gäste und Aktiven und gab dann das Mikrofon weiter an seinen Vizepräsidenten, Wolfgang Vogel, der wie gewohnt gekonnt durch das Programm führte.

„Hebet die Gläser“, forderte Ulla Groß mit ihrem Trinklied die Gäste auf bei jedem „Prost“ einen Schluck aus dem Glas zu nehmen. Die Greta und ein Schweinchen das bei ihrer Freundin lebt waren die Themen der selbst geschriebenen Gedichte von Edda Boden. Das Signal zu Essen gab Jürgen Gossenberger mit seinem Lied: „Heit schlachten mer unser Seische“. Nach einer deftigen Pfälzer Mahlzeit spendierte der Große Rat des KVK noch einen Schnaps. Gossenberger vervollständigte nach dem Essen noch seinen Vortrag mit Gesang und auserlesenen Witzen.

Eine ungewöhnliche Gerichtsverhandlung mit einer Lügenmumie, gespielt von Lea Zimmer, soll den Streit zwischen einem Ehepaar schlichten. Die Mumie bewegt sich bei Lügen der Streithähne am Tisch immer hin und her. Das Ende der Verhandlung naht und die Mumie fällt nach hinten um. Das streitende Ehepaar gespielt von Barbara Rheinhardt und Walter Rupprecht. Dieter Reinhardt als Richter und Dieter Bach spielte den Gerichtsdiener.

Es folgten weitere Vorträge von Ulla Groß, Dieter Bach und auch eine musikalische Einlage der Speisbuwe bevor Udo Bröckelmann als Fotograf und Tanja Garcia im Bademantel gerüstet für erotische Fotos die Bühne betreten. Leider handelte es sich hier um eine Verwechslung, der Fotograf dachte nie an diese Art von Fotos und versuchte die Dame mit seinem Bilderbuch zu überzeugen.

An Gedenken von Eugen Damm waren die weiteren Vorträge und Musik von Ulla Groß sowie den Speisbuwe. Ein Lokal in dem man sich von drei Speisekarten eine aussuchen darf gibt es nur in der Kalause auf der Bühne! Die bestellte Hühnersuppe wurde am Tisch mit einem aufgefüllten Huhn serviert. Ohne zu fragen wirft der Kellner (Benedikt Fritzinger) Zucker in den Kaffee und füllt diesen auch mit Milch auf. Die Gäste waren froh keine Ochsenschwanzsuppe bestellt zu haben.

Zu einem Pfälzer Owend gehören natürlich auch Pfälzer Gedichte die von Heike Spieß vorgetragen wurde. Der KVK freute sich ganz besonders auf die Zusage von Tobias John der mit seinem selbst geschriebenen „Stubbisong“ die Gäste begeisterte.

Karl und Trutche (Werner Löffel und Tanja Garcia) sind schon ein eingespieltes Team wenn es um Themen aus dem Alltagsleben geht. Der stotternde Karl und das geschockte Trutche im Rentnertalk.
Mehrere Liedbeiträge und ein Heiratsantrag von einem Mann mit Sprachfehler erheiterten die Besucher weiterhin bei einigen Gläsern Wein bevor dann die Schnaller mit ihren witzigen Sprüchen ihre Ehefrauen zu Grabe trugen.

„Mei liebes Lautre“ war dann auch das Schlusslied von Jürgen Gossenberger an einem Abend der die Lachmuskeln strapazierte. Die KVK Verantwortlichen dankten dann auch Ingeborg Mühlen die diesen Abend organisierte und Regie führte. Wieder ein gelungener Pfäzer Owend der jetzt schon Lust und Laune machte auf die kommende Kampagne die am 11.11.2019 in der Kalause gestartet wird.

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