Pälzer Owend beim KVK

„In den Startlöchern für die Kampagne“

Pälzer Owend beim KVK

Wenn sich die Blätter bunt färben, der Duft von „Neiem Woi und Zwiwwelkuche“ in der Luft liegt ist die Zeit für den „Pälzer Owend“ beim KVK, so begann Vizepräsident Wolfgang Vogel, der die beiden Abende gekonnt und locker durch das Programm führte.

Schon seit Wochen wurde fleißig geprobt für diese Abende. Die Organisation, die Proben und Einsätze der Akteure sowie die Erstellung des Programmes übernahm, wie auch in den letzten Jahren, Ingeborg Mühlen. Unzählige Stunden auf der Bühne, manchmal Schweiß gebadet wenn der Text nicht richtig saß, aber immer mit guter Laune, verbrachten die Aktiven des Karneval Vereins Kaiserslautern bis das Programm für die angesetzten Termine in Fleisch und Blut überging. Das bereits seit Wochen ausverkaufte Event bezeichnete Wolfgang Vogel als Generalprobe zur nächsten Fastnacht Kampagne.

Die Schpeisbuwe, Horst Dech, Ivo Schmitt und Vize Wolfgang Vogel, spielten wie immer den ersten und letzten Ton und unterhielten die zahlreichen Gäste mit „Pälzer Musik“.

Erfreulich dass auch die Jugend sich auf der Bühne engagiert. Violetta Kraus meisterte ihren ersten Sketch mit Heike Spies hervorragend und das wird wohl nicht der letzte Auftritt gewesen sein.

Edda Boden erklärte den Besuchern in Gedichtform wie es ihr bei einem Besuch in Mannheim ergangen ist. Gespannt lauschten die Gäste der Erzählung.

Was wäre ein Pälzer Owend ohne eine Pälzer Mahlzeit. Die Besucher stärkten sich für einen langen unterhaltsamen Abend mit Schlachtplatte und Wein.

„Zimmer 19 ist ab morgen frei“, sagte der Portier Udo Ringel dem anrufenden Gast Hans-Walter Knieriemen. Dieser wollte eigentlich eine Buchung für Paris doch der geschäftstüchtige Portier lässt ungern einen Gast ziehen.

Weitere Gedichts- und Gesangsvorträge der Aktiven Heike Spies, Ulla Groß, Werner Löffel und auch Jürgen Neu wurden mit viel Applaus bedacht.

Der Märchenerzähler Dieter Bach erklärte in Kurzform wie es dem Aschenputtel erging. Jenny Mühlen als Aschenputtel, Hans-Walter Knieriemen als Prinz, die bösen Schwestern gespielt von Tanja Garcia und Heike Spies sowie Benedikt Fritzinger als gute Fee interpretierten mit viel Witz dieses Märchen.

Ein „Hochdeutscher“ liest Eugen Damm, dies konnte man sich kaum vorstellen aber es passte was Udo Ringel zum Besten gab. Man merkte ihm an dass er schon länger in der Pfalz lebt und sich mit dem Dialekt identifiziert hat.

Der Schreibtisch von Schiller war das Thema bei einem Gespräch zwischen den beiden Reisenden im Zug, Werner Löffel und Heike Spies kamen nicht auf einen Nenner und es entwickelte sich eine kurzweilige Zugfahrt.

Voller Trauer berichteten die „Alte Schnaller“, gespielt von Udo Ringel, Werner Löffel, Volker Dietrich, Jürgen Neu von ihren verstorbenen Lebenspartnern was dann auch die „Alte Schnallen“, Tanja Garcia, Anja Laufer, Heike Spies, von ihren verstorbenen Ehemännern taten.

Mit heraushängendem Hemd, mit einem Finger in der Suppe servierte der Kellner Benedikt Fritzinger in einem nobel Restaurant den Gästen Udo Ringel und Jürgen Neu das Essen. Wo ist denn der Fisch? Mach die Grumbeere uff die Seit dann siehch ne! Witzig und gekonnt wurden die Gäste bedient was sie dann auch nach dem Essen waren.

Tanja Garcia, als Quiz Teilnehmerin, errang dann auch den Hauptpreis des KVK - Quiz, da sie jede Frage beantworten konnte die der Quizmaster Fritzinger gekonnt mit den mitgelieferten Antworten stellte.

Der Masseur, Dieter Bach, zeigte den Besuchern wie unterschiedlich eine Behandlung auf der Liege sein kann. Eine junge hübsche Dame, gespielt von Nina Kraus, wird natürlich sanft von den Füßen ab bis hin zum Oberkörper bearbeitet. Wenn man kein Privatrezept hat dann ergeht es einem wie Hans-Walter Knieriemen, er durfte sich nicht einmal auf die Liege legen und musste die Behandlung ein wenig grob geführt aushalten. Mit auf der Liege in diesem Sketch waren Ingeborg Mühlen und auch Volker Dietrich.

Die Aktiven Werner Löffel, Udo Ringel, Volker Dietrich, Tanja Garcia, Jürgen Neu und Karl-Heinz Schmitt präsentierten den Song „De Gutzjestand“ in mehreren Sprachen begleitet von den Speisbuwe, die seit dem Rückzug von Timo Menge als Trio eine hervorragende Stimmung in die Kalause brachten. Die Besucher forderten dann auch noch eine Zugabe. Für nächstes Jahr werden dann wohl noch einige Sprachen dazu kommen, versprach Horst Dech.

Die „Zwä Alde uff de Bank“, ein Genuss an Witz und garantierte Lacher für die Zuhörer. Tanja Garcia, von der Bühne nicht weg zu denken, und Werner Löffel, ein Paradebeispiel für die Sketche, erzählten sich die neuesten Vorkommnisse die sich seit ihrem letzten Treffen abgespielt hatten. Ob der Enkel in der Schule oder auch der Besuch beim Arzt, hier blieb kein Auge trocken.

Die Kampagne kann kommen! Die Aktiven sind gerüstet und stehen in den Startlöchern. Der 11.11. ist nicht mehr weit und das Stadtecho wird mit dabei sein und berichten.

Logo