Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

„Die Herausforderung mit Bravour gemeistert“

Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Das war sie, die Fastnacht Session 2018/2019. Mit dem traditionellen Heringsessen endete für den Karnevalverein 1838 e. V. Kaiserslautern eine tolle und erfolgreiche Kampagne.

Über den Start 2018 am 11. im 11., die Inthronisierung der Prinzessin, das Ordensfest sowie die große Gala in der Fruchthalle haben wir ja schon auf stadtecho.de berichtet.

Der Fastnachtsendspurt begann wie immer mit der Mega Party an Altweiberfastnacht. Das große Zelt vor der Kalause, der Senatskeller und die Kalause selbst wurden von über 1.350 feiernden Närrinnen und Narren aufgesucht. Die Band „Favorits“, die den KVK auch schon bei der Gala begleiteten, heizten mit ihrer Show das Zelt auf. Im Senatskeller drehte DJ-Partyman die Plattenteller und in der Kalause sorgte DJ Michael dafür, dass jeder Besucher sich im Takt bewegen musste.

Das KVK Team, an diesem Tag mal nicht auf der Bühne, versorgte die Gäste mit Essen und Getränke. „Solch einen Ansturm habe ich noch nicht erlebt,“ sagte der Präsident des KVK, Udo Bröckelmann, und ergänzte: „es war schon hell als ich die Kalause abschloss und ich freute mich auf ein paar wenige Stunden Schlaf.“

Schon am nächsten Tag war eine Delegation um die Prinzessin mit der KVK Garde in Kaiserslautern an verschiedenen Standorten präsent. Natürlich wurde auch die Frankenthaler Fernsehsitzung von einer Abordnung des Karnevalverein Kaiserslautern besucht.

Der Rosenmontag stand, wie in jedem Jahr, ganz Zeichen eines Rundlaufes durch die Stadt. Bei der Firma Wipotec traf man sich mit der Prinzessin die der dortigen Kindertagesstätte einen Besuch abstattete. Gestärkt wurde das Team um Carolin I. mit Speisen und Getränke bei der Firma Kopp & Krauss bevor der Weg weiter führte ins K - in Lautern, zu Radio Antenne und auch traditionell in die beiden Seniorenheime St. Hedwig sowie die Residenz.

Dienstag 14:11 Uhr startete die Innenstadtfastnacht. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse versammelten sich zahlreiche Narren vor der Bühne am Stiftsplatz.

Gardentanz vom Feinsten durch die Casimir Garde, Juniorengarde und auch der Jugendgarde wärmten die Besucher auf.

Büttenredner und die neu formierten Schpeisbuwe sorgten für kurzweilige Stimmung mitten in der Stadt.

Mitglieder des Stadtrates mussten die Proklamation der Prinzessin erfüllen die am 11.11.2018 festgelegt wurde. Gemäß des §8 erfolgte eine standesgemäße Verabschiedung von der ehemaligen Bürgermeisterin, Frau Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt, mit dem Lied: „Muss i denn, muss i denn…“ Eine Strophe forderte sogar die Rückkehr in drei Jahren als neue Oberbürgermeisterin.

Gardetänzerinnen aus allen Teilen der KVK Garde begeisterten mit einem Showtanz wie schon bei der Gala in der Fruchthalle. Auch wenn die Temperaturen nicht dazu einluden sahen die Besucher eine tolle Choreografie mit richtig schönen Kostümen.

Zugabe, Zugabe, riefen die begeisterten Narren nach dem Auftritt des KVK Männerballetts. Musik aus Grease und dazu die passenden Outfits sowie die gekonnte tänzerische Leistung der Aktiven sorgte nochmals für eine Bomben Stimmung auf dem Platz, bevor dann das Finale einen schönen närrischen Nachmittag beendete.

Beim Heringsessen im großen Saal an der Gartenschau übergab der Präsident des KVK, Udo Bröckelmann, ordnungsgemäß den Stadtschlüssel an den Beigeordneten Peter Kiefer und bedankte sich mit seinem Rückblick bei allen für eine hervorragende Kampagne.

Prinzessin Carolin I. hielt unter Tränen ihre Dankesrede und versprach auch nach ihrer Amtszeit als Aktive den Karneval Verein Kaiserslautern zu unterstützen. Nach dem Verzehr der Heringe bewaffnete sie sich noch mit einer Schere um dann die Krawatten der anwesenden Gäste ab zu schneiden. Die abgeschnittenen Stücke werden dann in der nächsten Kampagne einen Rock zieren.

Zum Abschluss sprach das Stadtecho noch mit dem Vize- und Sitzungspräsidenten, Wolfgang Vogel, über seine erste Amtszeit am Mikrofon.

Wir sind ja per Du aus diesem Grund die Ansprache, was war für dich das Highlight dieser Kampagne? W. Vogel: „Michael, wirklich schwer zu sagen. Ich habe sehr viele schöne Momente erlebt. Unterwegs vom Ball der Prinzessinnen bis zum Besuch mehrerer Seniorenheime. Klar fällt mir aber die Gala sofort ein, meine erste Gala als Vize- und Sitzungspräsident. Ich mache ja schon seit meiner Kindheit Fastnacht aber auf der Bühne der Fruchthalle in der Mitte zu sitzen, ein gigantisches Programm mit Reden, Musik, Tanz bunt gemischt und immer wieder mit Steigerungen die das Publikum über sechs Stunden in den Bann zogen. Das war schon etwas ganz Besonderes.“

War es die Kampagne selbst oder stach etwas heraus? W. Vogel: „Es war die Herausforderung an uns alle, nicht nur an die Führungsspitze, an jeden Einzelnen. Du begleitest uns ja schon eine Weile und weißt wie die Situation heute vor einem Jahr war. Es brodelte und kochte. Ich will da gar nicht genauer drauf eingehen aber der KVK stand sehr isoliert da und wir wussten nicht so recht wie es weiter gehen sollte. Heraus stach für mich, nachdem wir uns neu aufgestellt hatten, die Annäherung an die anderen Karnevalsvereine, die ersten Gespräche und Treffen, ein Tisch an dem alle Karnevalsvereine vertreten waren, ohne Ausnahme und dann der Erfolg als wir wieder Menschen in der Klause sahen die seit sehr langer Zeit nicht mehr da waren, die selbst heute wieder bei KVK Veranstaltungen mit Ihrer Arbeitskraft bereit stehen. Naja und dann war da noch die mir bis dahin unbekannte Frau die mich nach der Gala umarmte und einfach nur „Danke für eine Sitzung mit Herz“ sagte.

Was ist es für ein Gefühl als Sitzungspräsident die Veranstaltungen zu leiten? W. Vogel: „Die Spannung steigt immer weiter bis es dann mit 11 Stockschlägen los geht und du versuchst das Programm bei dem du den Ablauf im Kopf hast auch so umzusetzen. Da sind Aktive noch auf der Autobahn, welche noch auf anderen Sitzungen waren, kommen die rechtzeitig? Als ehemaliger Bürgermeister stand ich schon oft vor vielen Leuten aber das ist was ganz Anderes. Gerade nach dem turbulenten Vorjahr waren alle Augen auf den KVK gerichtet, da ist schon eine Anspannung dabei. Wir hatten ein so fantastisches Gala Publikum, wieder mal befreundete Vereine mit Prinzessinnen im Saal, die tragen einem und die 6 Stunden vergingen wie im Flug.

Hat sich der Weg den der KVK jetzt geht schon gelohnt? W. Vogel: „Das kann man wohl sagen. Auch nach der Kampagne wird es wieder Gespräche geben um die Lautrer Fastnacht immer weiter zu verbinden. Wichtig ist aber wenn man von Besuchern, Aktiven und auch aus der Politik für den eingeschlagenen Weg nur Lob und Anerkennung bekommt, dann sehen wir - es läuft. Gerade gestern beim Heringsessen, wieder als "Verein der wieder als Aushängeschild der Stadt unterwegs sei“ betitelt zu werden. Da kann ich nur sagen, es hat sich gelohnt. Danke an alle die mit uns an diesem Strang ziehen, auch Du Michael mit Deiner ehrenamtlichen Fotografie.

Vielen Dank Wolfgang Vogel dass Du dir die Zeit genommen hast und das Stadtecho wünscht dem Karnevalverein 1838 e. V. Kaiserslautern alles Gute für die weiteren Vorhaben. So wie man hörte wird einiges in diesem Jahr noch veranstaltet.

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