18. Blues Festival in Kaiserslautern

Michael Hill aus New York City eröffnet wie seit 13 Jahren das Festival

18. Blues Festival in Kaiserslautern

Der 1952 in der Bronx geborene Michael Hill eröffnete am Donnerstag das 18. Blues Festival in Kaiserslautern. Hill, der in den 70er Jahren fünf Konzerte von Jimi Hendrix in New York besucht hatte und von da an sich nur noch der Musik verschrieben hatte, ist nun zum 13. mal in Kaiserslautern dabei.

Station in der Kammgarn machte an diesem Abend das American Cajun, Blues & Zydeco Festival. Johannes Epremian mit seiner Geige war auch dann die erste Attraktion des Abends. Der Spezialist für Cajun Grooves, die er immer wieder auf der Suche in Louisiana findet, erzählte auch wie diese Lieder entstanden sind. Sei es im 14. Jahrhundert zu König Ludwigs Zeiten oder auch in der heutigen Zeit der Schmerz, die Armut, Liebeskummer und auch die Unterdrückung. Die Musik die dadurch entsteht soll Lebensfreude bringen. Mit viel Freude hat er dann auch gleich das Publikum mit auf diese musikalische Reise genommen.

Das Trio aus Louisiana, der Allrounder an Musikinstrumenten und Sänger Roddie Romero, einer der gefragtesten Drummer in New Orleans Jermaine Prejan sowie am Bass Lee Allen Zeno, übernahmen nahtlos das musikalische Geschehen auf der Bühne. Schon die ersten Aktivitäten am Schlagzeug von Jermaine Prejan zeigten, auch das wird ein Leckerbissen für die Besucher. Es dauerte nicht lange und Roddie Romero forderte die Gäste auf bei seinen Songs mit zu wirken. Stimmungsvoll und lautstark ertönte dann auch von den Rängen der Chor. Drei Grammy Nominierungen erhielt Romero der den ureigenen Sound aus Lafayette, Louisiana, auf den Festivals präsentiert.

Nach der kurzfristige Absage von Dwayne Dopsie and the Zydeco Hellraisers waren die Organisatoren des Festivals auch gleich fündig geworden und präsentierten die tollen Musiker Ruben Moreno aus Louisiana und aus Texas Dwight Carrier. Die eng befreundeten Musiker, der Bassist Joseph Whitfield und der Drummer Albert Stewart bilden das Quartett „ZydecoSoul“. Carrier und Moreno sind hervorragende Akkordeon Spieler und zündeten ein Feuerwerk der Musik on Stage.

Mit einem Rubboard (siehe Fotos) gab Moreno dem Sound noch eine gewisse Note. Nach und nach gesellten sich alle Musiker zur Band ZydecoSoul um in einer abschließenden Session nochmals einen unvergessenen American Cajun, Blues & Zydeco Sound zu präsentieren. Die Musiker aus Louisiana würden Stunden lang spielen nur war dann auch leider der Abend zu Ende.

Für heute und auch für morgen gibt es noch Karten, denn das Festival geht weiter in der Kammgarn. So auch im nächsten Jahr, das verkündete der Vorstand der SWK in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse Kaiserslautern.

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