Ausbau der A6 frei gegeben

„Über 59.000 Fahrzeuge täglich nutzen jetzt sechs Spuren“

Ausbau der A6 frei gegeben

Der parl. Staatssekretär Steffen Bilger, Staatsminister Dr. Volker Wissing, Baudirektor des LBM Richard Lutz, Bundestagsabgeordneter Gustav Herzog, Landtagsabgeordneter Thomas Wansch, Landrat Ralf Lessmeister sowie Bürgermeisterin der Stadt Kaiserslautern Frau Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt durchschnitten das schwarz rot goldene Band auf der A6 beim Brückenfest.

Ausbau von 4 auf 6 Fahrspuren plus Seitenstreifen, Brückenabriss, Brückenneubau und Sanierung sowie Schallschutz auf fünf Kilometer Länge, das ist das Ergebnis von sechs Jahren Bauzeit. Durch den Einsatz des Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog bei der Beratung des Bundesverkehrswegeplan 2003, wurde das Projekt in die höchste Priorität vordringlicher Bedarf aufgenommen.

Eine für das Jahr 2020 prognostizierte Belastung von 71.000 Fahrzeugen pro 24 Stunden, darunter 16% Schwerlastverkehr, ließen kaum eine Alternative zu.

Im Vorfeld gab es dann auch viele Aktionen rund um den Bereich der Lautertalbrücke wie z. B. Grundstücksverkäufe. Übert dies Themen wurde aber ausführlich in allen Medien berichtet.

Seit dem Beginn der Arbeiten besuchte Herzog mindestens ein mal im Jahr die Großbaustelle um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Hier wurde er bei seinem ersten Besuch auch gleich wieder von der Baustelle verwiesen. “Herr Herzog, ohne Sicherheitsschuhe, Helm und Warnweste haben sie keinen Zutritt zur Baustelle “, ließ der Bauleiter verlauten. “Mit der entsprechenden Kleidung kam ich dann wieder und bekam auch jetzt keinen Zutritt”, sagte Herzog. Sein Helm hatte keinen TÜV mehr! Dem wurde aber schnell geholfen, der Bauleiter hatte einen Ersatz. Hier sieht man dass auf einer so großen Baustelle, wie natürlich auch in anderen Bereichen, mit fast 45 Baufirmen sehr auf die Sicherheit geachtet werden muss.

Ein sehr großes Thema ist der Lärmschutz. Die aufgestellten Wände auf 2,8 Kilometer südlich der Autobahn sowie 2,3 Kilometer nördlich sind zwischen drei und sechs Meter hoch. “Ich bin froh darüber, dass wir den Lärmschutz damals als Priorität mit in das Projekt genommen haben”, berichtet Gustav Herzog. Der schalldämmende Straßenbelag, sogenannter Flüsterasphalt, senkt trotz weiterhin erhöhtem Verkehrsaufkommen den Lärmpegel. Dieser Belag soll eine Lebensdauer von 25 Jahren haben. Die vorherige Belästigung von bis zu 71 dB(A) konnte mit dieser Maßnahme auf einen Wert von 59 dB(A) gesenkt werden.

Zu erwähnen ist auf alle Fälle, dass dieser Ausbau bei weiterhin fließendem Verkehr von 59.000 Fahrzeugen am Tag stattfand. Bis zum Jahr 2019 wird auch noch der Ausbau Anschlussstelle West mit sechs Spuren beendet sein. Dieses Projekt wurde nachträglich aufgesetzt.

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