Heimkehr der Helden

Meistermannschaft des 1. FCK von 1998 gegen die Deutschen Fußball Legenden

Heimkehr der Helden

Es wurde ja schon so viel geschrieben über das Spiel Heimkehr der Helden gegen die Deutschen Fußball Legenden.

20 Jahre nach der sensationellen Meisterschaft traf man sich wieder auf dem heiligen Rasen des Fritz Walter Stadions.

Vorab war dann aber noch die Nähe zu den zahlreichen Fans angesagt. Pünktlich zur Stadionöffnung gegen 12:30 Uhr nahmen die ehemaligen Profis Platz um den wartenden Fans Autogramme zu schreiben. Auch die Ex-Nationalspieler wie Fredi Bobic, Timo Hildebrandt. Mario Basler und auch David Odonkor unterschrieben Autogrammkarten und weitere Fan Utensilien. Ein Selfie mit dem Star konnte natürlich dann auch noch gemacht werden.

Das große Rahmenprogramm in der Fan Halle Nord bot eine Tombola, Unterhaltung auf einer Bühne sowie mehrere Info Stände der Sponsoren. Natürlich waren auch die Imbiss- und Getränkestände geöffnet. Viele junge Besucher, die ja 1998 zum Teil noch nicht auf der Welt waren, tummelten sich unter den Gästen. Hier sieht man dass damals etwas einmaliges geleistet wurde worüber auch heute noch bei den jungen Fans gesprochen wird.

Der Erlös dieses Tages geht zu gleichen Teilen an die Horst-Eckel und Fritz-Walter-Stiftung sowie an das FCK-Sozialprojekt Betze-Engel. Wie hoch dieser sein wird konnte noch nicht abgeschätzt werden.

Eine Stunde vor Spielbeginn startete dann auch das Rahmenprogramm im inneren des Stadions. Die Spieler wurden einzeln vorgestellt mit Videosequenzen auf der Anzeigetafel und erhielten beim Einlaufen den verdienten Applaus der Zuschauer. Alle Akteure waren mit viel Spaß dabei und freuten sich mal wieder den Rasen mit Spiel Kleidung betreten zu dürfen.

Die 11.000 anwesenden Zuschauer sahen dann auch noch 15 Tore in den 90 Spielminuten und wunderten sich, dass nach so langer Zeit bei manchen Spielern noch Pässe über 40 Meter haargenau ankamen. Pavel Kuka, Marco Reich und auch Olaf Marschall waren die Torschützen auf Seiten der FCK-Meistermannschaft. Es wurde auch fleißig durchgewechselt damit jeder seinem Leistungsstand entsprechend gefordert wurde. Die höchste Spielzeit verbuchte Marco Reich, der mit seinen 41 Jahren den linken Flügel belebte und immer einen Mitspieler in der Mitte suchte. Im Eins gegen Eins mit seinem Freund Mario Basler behielt er auch hier die Oberhand.

Der Schiedsrichter Christian Dingert aus Thallichtenberg, pfiff dann auch pünktlich die Partie ab. Sichtlich erleichtert zog es dann auch die Spieler auf die Ehrenrunde um mit den anwesenden Fans bei einer Welle zu feiern. Zahlreiche Interviews sowie Autogramme schreiben kamen noch auf die Spieler im Innenraum zu. Es dauerte noch eine Weile bis auch der letzte Spieler den Weg in die Kabine gehen konnte.

Die Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht und gingen zufrieden nach Hause. „Wir haben unsere Helden wieder gesehen, das waren noch Zeiten, warum kann das heute nicht so sein und so etwas kommt nie wieder“, Gespräche unter den Gästen auf dem Heimweg.

Die Spieler wurden durch einen Shuttle Service ins Hotel gefahren wo dann auch noch eine Gala statt fand zum Ausklang eines tollen Tages.

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