Antje Lezius informiert sich über den Robotic Sektor bei OIE AG und innogy

Die fortschreitende Digitalisierung bringt auch ein sich wandelndes Käuferverhalten mit sich. So steigt zunehmend der Anteil des digitalen Geschäfts, während Kunden weniger Ansprechpartner vor Ort direkt kontaktieren.

Antje Lezius informiert sich über den Robotic Sektor bei OIE AG und innogy

Wie sich dieses Verhalten auf den Energiesektor auswirkt, war Thema des Besuchs der heimischen Bundestagsabgeordneten Antje Lezius, sowie der Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Idar-Oberstein beim Energiedienstleister OIE in Idar-Oberstein.

In ihrem Vortrag über die Einführung des Robotic Process Automation (RPA) gingen OIE Vorstand Ulrich Gagneur und IT-Leiter Michail Gor darauf ein, dass auch in diesem Bereich die Suche nach spezialisierten Fachkräften immer wichtiger wird. „Zwar kann ein Roboter viele Prozesse, wie Kalkulationsrechnungen oder Datenanalyse, viel schneller durchführen als wir, so sind Roboter aber dennoch darauf angewiesen, dass man sie mit Daten füttert und kontrolliert“, erklärt IT-Leiter Gor, dessen Team europaweit an verschiedenen Standorten arbeitet.

„Die OIE arbeitet an und mit zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen, denn die Energieversorgung der Zukunft wird definitiv anders sein als heute: wir packen deshalb die neuen elementaren Aufgaben an, und nutzen gleichzeitig die Stärke und die Innovationsfreude unserer Muttergesellschaft innogy. Der Vorteil dieses starken Rückgrats: Durch die Nähe der OIE zu ihren Partnern und Kunden vor Ort und die gleichzeitige Einbindung in die starke innogy-Gruppe kann die OIE die Region an dieser Entwicklung aktiv teilhaben lassen. Bei einem sich stetig ändernden Marktumfeld ist es wichtig, verschiedene Prozesse zu automatisieren, mit der Digitalisierung Schritt zu halten und auch neue, innovative Wege zu gehen. Wir arbeiten lösungsorientiert in Gruppen miteinander, die sich je nach Herausforderung unterschiedlich zusammensetzen“, stellt OIE Vorstand Ulrich Gagneur das Vorgehen beim Energiedienstleister vor. So laufen viele Prozesse über Nacht, was die Mitarbeiter entlastet, da sie bei Arbeitsbeginn bereits über einen Datenpool verfügen, mit dem sie weiterarbeiten können.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius zeigt sich davon überzeugt, dass diese Vorgehensweise der richtige Weg ist. „Viele Berufsbilder befinden sich in einem Wandel. Ich sehe täglich, dass man heute bereit sein muss, sich anzupassen und neue Wege zu gehen“, so Lezius, die sich als Mitglied der Enquete-Kommission „berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ mit dem Thema Arbeit 4.0 beschäftigt.

Mit ihren Kollegen hat Antje Lezius im Arbeitskreis Zukunft der Arbeit mit „MILLA“ (Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle) ein Weiterbildungskonzept entwickelt, das Teil der nationalen Weiterbildungsstrategie werden soll. „Ziel von „MILLA“ ist es, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die persönlichen Interessen und das Fähigkeitsprofil des jeweiligen Nutzers umfassend bei der Weiterbildung zu berücksichtigen“, so Lezius, die darauf verweist, dass diese Plattform nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels leistet.

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