OIE startet Heimatliebe-Initiative

„Es ist uns wichtig, unser Unternehmen noch grüner zu machen. Daher bauen wir unsere Erneuerbare-Energien-Erzeugung konsequent weiter aus und setzen auf nachhaltige, faire Produkte, die zum Klimaschutz beitragen.

OIE startet Heimatliebe-Initiative

Wir wollen aber auch mit den hier lebenden Menschen die ganze Region grüner gestalten und rufen aus diesem Grund heute die OIE Initiative ‚Heimatliebe‘ ins Leben. Damit lösen wir unser bereits 2015 mit unserem damals neuen Slogan ‚Hier. Gemeinsam. Jetzt.‘ abgegebenes Versprechen ein. Vor Ort, mit den Menschen der Region und unmittelbar gehen wir die Herausforderungen an“, sagte OIE Vorstand Ulrich Gagneur anlässlich eines Pressegesprächs im Verwaltungsgebäude des Energiedienstleisters. „Den Start machen wir mit zahlreichen nachhaltigen Projekten und Maßnahmen aus der Region für die Region sowie erstmals einem passenden Produkt, dem ‚OIE Heimatliebe Strom‘“, ergänzte Vertriebsleiter Manfred Klasen.

Dabei betonten beide, dass dies erst der Anfang einer groß angelegten Offensive sei, die wachsen solle und bei der auch Partner und Nachahmer jederzeit willkommen seien. Bereits Ende 2018 stammte mehr als 59 Prozent des OIE Stroms aus erneuerbaren Energien. Das gelte es noch weiter zu steigern: „Daran arbeiten wir jeden Tag, sei es mit unserem vorhandenen Biomasseheizkraftwerk in Hoppstädten-Weiersbach, das den Umwelt-Campus zur grünsten Hochschule Deutschlands und der fünftgrünsten Hochschule Europas macht oder sei es mit dem Heizwerk in Baumholder, das gerade zu einem modernen und klimafreundlichen Biomasseheizwerk mit über 90 Prozent Biobrennstoff umgebaut wird. Mit dem Umbau senken wir bis 2020 die CO2-Emissionen unserer Strom- und Wärmeerzeugung um nahezu 70 Prozent und sorgen für eine nachhaltige Wärmeversorgung der US-amerikanischen Liegenschaften in Baumholder. Hinzu kommen die zahlreichen PV-Anlagen, die wir gemeinsam mit Kommunen auf Verwaltungsdächern und ehemaligen Sportplätzen umsetzen. Auch in Idar-Oberstein im Gebiet Finkenberg-Nord, wird es bald eine neue Freiflächen-Anlage geben“, schilderte Gagneur. Das Unternehmen setze auf den Ausbau der Elektromobilität durch Errichtung von Ladeinfrastruktur, Förderprogramme und die Erweiterung des ECarSharings und unterstütze Kommunen bei der Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung.

„Mit unserer neuen OIE Initiative ‚Heimatliebe‘ gehen wir nun noch einen Schritt weiter: Wir realisieren eine nachhaltige Energieversorgung der Nationalparkregion Hunsrück-Hochwald und ihres Umfeldes gemeinsam mit den hier lebenden Menschen und machen damit unser aller Lebensraum grüner. Auch unsere Sponsoring-Maßnahmen werden wir noch mehr auf Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz sowie Heimatpflege und Brauchtum auslegen“, so Gagneur weiter. Gagneur stellte beispielhaft aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Energieversorgung und –effizienz an einem typischen Haushalt vor. Die OIE habe im Fokus, ihre Kunden dabei zu begleiten, ihnen Dienstleistungen anzubieten, die ihnen das Leben in einer sich rasant entwickelnden Energiewelt leichter machen. Daher sei es nur konsequent, neben des Ausbaus der Erneuerbaren-Energien-Erzeugung in der Region auch ein neues Stromprodukt sowie übergreifende Maßnahmen und Aktionen anzubieten, die allen zu Gute kommen. Der neue „OIE Heimatliebe Strom“, bei dem die Energie zu 100 Prozent erneuerbar erzeugt wird, der in seinem Preis unterhalb des Grundversorgungstarifs des Unternehmens liegt, der die persönliche CO2-Bilanz eines jeden Haushalts verbessert und eine Preisgarantie von 24 Monaten beinhaltet, soll den Auftakt dazu machen.

„Kunden, die sich für ‚OIE Heimatliebe Strom‘ entscheiden, sorgen zudem dafür, dass die OIE in Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte in der Region Hunsrück-Nahe-Glantal investiert. Für jeden abgeschlossenen Vertrag fließt künftig ein Euro in die Anschaffung von Wildblumensamen, der in der Region die Artenvielfalt und Biodiversität weiter stärken soll. Außerdem errichten wir pro 100 abgeschlossene Verträge je ein Insektenhotel im Wert von 200 Euro. Bei angenommenen 1.000 Verträgen wären wir damit bei zehn Insektenhotels für Bienen & Co. und weiteren 2.000 Euro, die in die Zukunft unserer Region fließen werden“, erläutert Klasen die Grundeigenschaften des neuen Tarifs. Das neue Stromprodukt sei ab sofort verfügbar, es könne sowohl online als auch in den Serviceeinrichtungen der OIE vor Ort abgeschlossen werden. „Im Energieladen in der Obersteiner Fußgängerzone, dem Energiepunkt im GLOBUS Einkaufsmarkt und den Beratungsstellen in den Verbandsgemeinde beraten kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne zu allen Möglichkeiten“, versprach Klasen weiter.

Außerdem habe das Unternehmen im Zusammenhang mit der Initiative den OIE Klimaschutzpreis neu aufgelegt. „Damit möchten wir das Potenzial an vorbildlichen Ideen, Projekten und Initiativen würdigen, das in zahlreichen lokalen Projekten zum Klima- und Umweltschutz zum Ausdruck kommt“, so der OIE Vertriebsleiter. Die Städte oder Gemeinden der Preisträger werden mit Fördergeldern von 200 bis 1250 Euro belohnt, die dann für weitere Klimaschutzmaßnahmen in der Kommune verwendet werden sollen.

Über eines waren sich beide OIE Vertreter einig: Die neue Initiative solle eine gemeinsame Identität in der Region, sogar ein sogenanntes „Geheischnis“ schaffen. Diesen hiesigen Begriff habe das Unternehmen für sein Programm aufgegriffen, da er etwas ganz Besonderes sei und die Menschen auf dem Weg in eine grünere Zukunft mitnehmen solle. „Geheischnis“ bedeute für jeden etwas anderes, könne aber am ehesten als besonderes Wohlgefühl beschrieben werden, das für Wärme und Geborgenheit stehe. „Geheischnis ist Nähe, Geheischnis ist Familie, Geheischnis ist Heimat! Für uns soll es dafür stehen, dass wir mit ‚Heimatliebe‘ das gute Gefühl schaffen wollen, dabei zu sein“, schlossen Klasen und Gagneur das Gespräch.

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