Eine Tasse Kaffee stand im Mittelpunkt des ersten Impuls- und Netzwerktreffen der Gründerinitiative „Gründer im Dialog“

„Was hätten Sie den gerne?“ fragte Inge Buss von Buss CONSULT zu Beginn ihres kurzweiligen Vortrags Jonas Klein, Geschäftsstellenleiter der IHK Koblenz und Gastgeber des ersten Impuls- und Netzwerktreffens der Gründerinitiative „Gründer im Dialog“.

Eine Tasse Kaffee stand im Mittelpunkt des ersten Impuls- und Netzwerktreffen der Gründerinitiative „Gründer im Dialog“

Das aus dieser simplen Frage und der einfachen Bestellung „Eine Tasse Kaffee, bitte“ ein spannender und unterhaltender Vortrag von 45 Minuten werden kann, hätten vermutlich die wenigsten der zahlreichen Gäste an diesem Abend gedacht. Inge Buss, europaweit als Coach und Consultant unterwegs, zeigte mit Hilfe des Kano-Modells auf, welche Wünsche und Erwartungen seitens eines Kunden hinter dieser simplen Bestellung stecken (können).

Die Fallstricke für den Dienstleister, insbesondere auch für Existenzgründer in der Anfangsphase, reichen dabei von Fehlkalkulationen und finanziellen Verlusten bis hin zu selbst verschuldeter Unattraktivität des eignen Unternehmens. Aber Inge Buss zeigte auch auf, wie man die Attraktivität des eigenen Unternehmens steigern kann und durch gezielte Akzente Alleinstellungsmerkmale bietet und die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung steigert. In einem kurzweiligen, teilweise in Uwastäner Platt (Inge Buss kommt aus Idar-Oberstein) geführten Dialog mit dem Publikum wurden Erkenntnisse herausgearbeitet, die eigentlich für die meisten Kundenbeziehungen gelten.

Auf diese Weise konnten von ihrem Vortrag nicht nur Existenzgründer und Menschen, die sich mit einem Plan zur Existenzgründung befassen, profitieren. Auch schon lange als Unternehmer tätige Menschen konnten so manchen Hinweis mitnehmen.

Und damit hatte sich auch die Überlegung der Gründerinitiative bestätigt, als man dieses neue Format einer Veranstaltung plante. Ziel ist, durch einen interessanten Vortrag an einer Unternehmensgründung (oder Übernahme eines bestehenden Unternehmens) interessierte Menschen mit Unternehmerinnen und Unternehmern zusammenzubringen. Mit den anwesenden Vertreter*innen der Gründerinitiative können dann in lockerer Atmosphäre Gespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Dass auch dieser Netzwerkteil des neuen Veranstaltungsformats gut funktionierte, zeigten die langen und intensiven Gespräche bei einem kleinen Imbiss im Anschluss an den Vortrag. Die Mitglieder der Initiative wie auch die anwesenden Gäste waren sich einig, dass dies ein gelungener Auftakt war. Für den 13. November 2019 wurde die nächste Veranstaltung in diesem Format angekündigt. Dann wird man sich im Festsaal der Kreisverwaltung in Birkenfeld treffen.

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