Erneuerbare Energien im Fokus

Was versteht man überhaupt unter erneuerbarer Energie? Wie sieht der Energiemix in Deutschland und der Nationalparkregion aus? Welche Geräte verbrauchen wie viel Strom?

Erneuerbare Energien im Fokus

Diese und andere Fragestellungen wurden zusammen mit Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen im Rahmen eines Workshops erörtert. An dem Projekt, das vom Umwelt-Campus Birkenfeld in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein durchgeführt wird, nahmen die sechsten Klassenstufen von sieben Schulen der Region teil.

Der Workshop, der von Studierenden des Umwelt-Campus entwickelt und zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forschungsprojekts durchgeführt wurde, bestand aus vier Teilen: Energiemix und Stromverbrauch, Wind- und Wasserenergie, Stromkreise und Solarenergie sowie den Bau einer Planetenkolonie.

Beim Energiemix und Stromverbrauch erfuhren die Kinder welche Energieformen es gibt und wie sich der Strommix zusammensetzt. Dabei lernten sie die verschiedenen erneuerbaren und fossilen Energieformen kennen. Beim Waffelbacken durften sie selbst den Stromverbrauch messen, die Stromkosten abschätzen und natürlich auch die frischgebackenen Waffeln probieren.

An der Station Wind- und Wasserenergie wurde anhand eines gebastelten Auftrieb-Windrad-Modells das Prinzip von Auftrieb und die Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie erklärt. Die zweite Teilaufgabe der Station umfasste das Basteln von Wind- und Wasserrädern aus Korken, Holzspießen und Plastikbechern. Mittels Multimetern und Elektromotoren konnten die Kinder in Kleingruppen die selbstgebastelten Rotoren ausprobieren und den erzeugten Strom messen.

Den Unterschied von Parallel- und Reihenschaltung wurde an der Station Stromkreise und Solarenergie erläutert. Dabei mussten Solarzellen an die Rotoren in Reihen- als auch in Parallelschaltung angeschlossen werden. Außerdem baute jedes Kind baute seine eigene Obst- bzw. Gemüsebatterie.

Als Abschluss wurden Modelle einer Planetenkolonie mit Spielplätzen, Gewächshäusern, Solarparks und Windrädern gebastelt.

Informationen zum Projekt

Das Forschungsprojekt MINTcoach hat zum Ziel, MINT-Begabungen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei Schülerinnen der 6. und 7. Klasse zu erkennen und zu fördern. So soll langfristig der Anteil von Frauen in den entsprechenden Berufszweigen erhöht werden. Das Projekt, dessen Leitung am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier angesiedelt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Smartphone-App, die die Schülerinnen und auch die Schüler durch eine spannende Geschichte führt. In der App werden den Kindern spielerisch MINT-Themen und -Berufe nähergebracht. Zusätzlich werden Exkursionen – bspw. in den Nationalpark – und mehrere Workshops angeboten, bei denen die in der App behandelten MINT-Themen erforscht werden können.

Webseite: https://mintcoach.net

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