Landesweit Spitze bei Muskel-Skelett-Erkrankungen

Die Beschäftigten im Landkreis Birkenfeld waren im Jahr 2018 öfter krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor.

Landesweit Spitze bei Muskel-Skelett-Erkrankungen

Der Krankenstand in dem Landkreis lag bei 5,9 Prozent (Land und Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 59 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Dominik Werle, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Idar-Oberstein.

Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz im Landkreis Birkenfeld entfielen rechnerisch 21,5 (Land und Bund: 18,3) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 70. Jeder Beschäftigte in dem Landkreis meldete sich im Durchschnitt 1,5 (Land: 1,3) Mal arbeitsunfähig.

Werle sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen im Landkreis Birkenfeld waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. In keinem der 36 rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte wurden mehr Arbeitsunfähigkeitstage wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems gezählt.“

Im Detail verursachten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie zum Beispiel Rückenschmerzen bei jedem Beschäftigten aus dem Landkreis Birkenfeld 5,5 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen psychische Störungen (3,2 Tage) und Atemwegserkrankungen (3,1 Tage). Das waren die drei häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 200.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen anonymisiert ausgewertet.

Boris Wolff, Landespressesprecher, BARMER

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