„Seltsames Spiel“: Pokaltraum endet für den SC Idar-Oberstein

Der Traum vom Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern wird für den SC Idar-Oberstein in diesem Jahr nicht in Erfüllung gehen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Hartenberger schied gegen Oberligist FV Dudenhofen aus dem Verbandspokal aus.

„Seltsames Spiel“: Pokaltraum endet für den SC Idar-Oberstein

Die 0:3-Niederlage klingt am Ende deutlich, dabei hatte der SC Idar-Oberstein vor 242 Zuschauern durchaus die Chance, weiterzukommen. Unser Informant Florian Meigen analysierte Mitte des zweiten Abschnitts: „Seltsames Spiel: Irgendwie liegt die bessere Mannschaft - der SC - deutlich zurück.“

Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits mit 3:0. Julian Marc Scharfenberger erzielte die Führung für den FV (23.). „Viel zu einfach“, sagte Meigen mit Blick auf den Treffer. Nach einem Freistoß traf Scharfenberger per Kopf.

Im Anschluss ergriffen allerdings die Idarer die Initiative. Nach einer tollen Kombination über Alex und Andre Spengler hätte Felix Ruppenthal nur noch einschieben müssen - sein Abschluss landete aber im Nachthimmel. Fortan blieb der SC mutig und druckvoll, die Partie wurde temporeicher.

Die nächste Großchance vergab dann Alexander Davidenko. Nach einer Ecke von Thiago fiel Davidenko der Ball vor die Füße, doch auch er verfehlte das Ziel. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Ausgleich klar verdient gewesen, berichtet Meigen. Vor der Pause überstand Dudenhofen eine weitere SC-Chance. Diesmal konnte Alex den Ball nicht im Tor unterbringen. „Echt doof, man sieht keinen Klassenunterschied, aber der SC belohnt sich nicht für seine gute Matchführung“, sagte Meigen.

Nach der Pause meldet sich unser Informant nach wenigen Minuten mit einem „Hhhhmm“. Der Grund für Meigens Wortfindungsprobleme? Dudenhofen hatte innerhalb von rund drei Minuten im zweiten Abschnitt auf 0:3 aus SC-Sicht gestellt. Erst traf Rami Zein nach einem Eckball (48.), dann erhöhte Paul Stock nach Ballverlust mit einem schönen Schusss in den Winkel (49.). „SC im Tiefschlaf! Viel zu große Räume“, ärgerte sich Meigen.

Positiv war in der Folge zu beobachten, dass der SC sich nicht aufgab. Die Gastgeber kamen sogar immer wieder zu Torchancen. „Das sieht irgendwie so als könnten die ewig spielen“, meinte unser Informant. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. So blieb es bei der letztlich deutlichen Niederlage in diesem „seltsamen Spiel“, welches das Ende der Idarer Pokalträume besiegelt.

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