Warum die Stadt mehr Veranstaltungen wie die Aperitivo braucht

Die Aperitivo-Nächte sind eine Veranstaltung, die in Oberstein noch viel Zulauf erhalten. Mehr solcher Events fordert der Besitzer des Spießbratenhauses am Marktplatz, Stefan Marquis, und bemängelt fehlendes Engagement.

Warum die Stadt mehr Veranstaltungen wie die Aperitivo braucht

Letzte Woche starteten die Aperitivo-Nächte am Obersteiner Marktplatz und erhielten aus der Sicht vom Wirt des Spießbratenhauses, Stefan Marquis, einen guten Zuspruch. „Der erste der Abende ist immer ein bisschen verhaltener, das Aufkommen war aber trotzdem stärker als bei den ersten Veranstaltungen in den letzten Jahren“, erklärt er. Generell seien die Aperitivo-Nächte ein Garant für ein hohes Aufkommen auf dem Marktplatz, auch wenn das Wetter mal nicht ganz optimal gewesen sei, seien die Abende noch gut besucht gewesen.

Bei in der Bevölkerung häufig vorgetragener Enttäuschung darüber, dass in der Stadt nichts mehr los sei, stellt sich die Frage, warum dann ein erfolgreiches Format, nicht öfter umgesetzt wird. „In Sachen Aperitivo reichen die fünf Abende“, stellt Marquis seine Sicht der Dinge klar. „Aber man könnte in anderer Form in der Stadt mehr veranstalten“, findet er. In seinem Spießbratenhaus veranstaltet er im September ein kleines „Spießbratenfest“ und im Oktober ein Oktoberfest mit Live-Musik und auch eine Veranstaltung im Mai sei sehr gut angenommen worden.

„Daran sieht man, dass mit ein bisschen Initiative auch etwas möglich ist“, schätzt er das Potenzial in Oberstein ein. Es gebe zwei, drei weitere Lokale, die sich engagieren und Initiative zeigen würden, aber ansonsten sei es sehr verhalten. „Die Kritik an den ausbleibendem Publikum ist da, aber das Engagement fehlt“, resümiert er und wünscht sich auch vermehrt Kooperationen von Lokalen, um gemeinsam Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. „Ich denke schon, dass es dadurch dann auch mehr in die Stadt ziehen würde.“

Laut Marquis liegt es auch nicht am „nörgelnden Uwerstehner“, der lieber meckert und zuhause bleibt. „Wenn den Leuten was geboten wird, kommen sie auch“, stellt er klar. „Mit ein bisschen Aufwand kann man da einiges an Zulauf generieren.“

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