„Monitoring in Nationalparks“ – ein deutsch–französischer interkultureller Workshop am Umwelt-Campus Birkenfeld

Im Rahmen der Europawoche 2019 fand am Umwelt-Campus Birkenfeld der interdisziplinäre Workshop „Monitoring in Nationalparks“ vom 5. bis zum 11. Mai 2019 statt.

„Monitoring in Nationalparks“ – ein deutsch–französischer interkultureller Workshop am Umwelt-Campus Birkenfeld

Dazu begrüßte der Campus acht Studierende der Partnerhochschule Institut Mines Télécom Mines Albi (Frankreich), die zusammen mit ihren Partnerstudierenden des Campus in interkulturellen Teams, verschiedene Themen zum „Monitoring in Nationalparks“ bearbeiteten.

Dr. Egidi, Leiter des Nationalparks Hunsrück Hochwalds eröffnete den Workshop mit seinem Vortrag über den jüngsten Nationalpark Deutschlands. Neben weiteren Vorträgen zu Umweltinformationssystemen, dem Nationalpark Forschungsserver, der statistischen Analyse und Darstellung von Umweltdaten hatten die französischen Gäste auch die Möglichkeit, Veranstaltungen zu besuchen und das Werkstoffkundelabor zu besichtigen.

Bei einer Exkursion in den Nationalpark erklärte Herr Reiter vom rheinland-pfälzischen Kompetenzzentrum für Klimawandel den Workshop-Teilnehmern die Wetterstation in Leisel und die „Freunde der Hochschule“ luden nach der Wanderung durch den Nationalpark zum vegetarischen Picknick mit regionalen Produkten von der Nahe ein. Am Donnerstag ging es nach Blieskastel, um den Produktionsstandort der deutsch-französischen HAGER Group kennenzulernen. Wie wichtig es ist, in einer immer internationaler werdenden Arbeitswelt interkulturell zusammenzuarbeiten, wurde den Studierenden während der Präsentation der Firma HAGER deutlich vor Augen geführt und ihnen bewusst, dass sie durch das interkulturelle Tandemprojekt die Chance haben, erste Erfahrungen für den Arbeitsalltag zu sammeln. Die vorgesehene Wanderung durch das Biosphärenreservat Bliesgau musste aufgrund des regnerischen Wetters leider ausfallen, so dass Prof. Dr. Fischer – Stabel den Studierenden bei der Verkostung von regionalen Produkten des Bliesgaus gesponsert durch den „Club des Affaires Saar-Lorraine“ Erläuterungen zum Biosphärenreservat und dem Unterschied zu einem Nationalpark gab.

Am letzten Tag präsentierten die Studierenden beider Hochschulen die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit auf Postern im Zentralen Neubau des Campus (s. Foto). Auf einem Bildschirm wurde den Gästen das Online Magazin „Madmagz“ vorgestellt, in dem die Studierenden die gemeinsam erlebte Woche, die Vorträge und Exkursionen bildlich und schriftlich bilingual aufgearbeitet haben.

Neben den bereits genannten Sponsoren wurde der Workshop finanziell von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem Programm „DEFI Diversités“ der IMT Mines Albi zur Förderung innovativer Projekte und der Hochschule Trier unterstützt.

Das positive Feedback der Studierenden zum Workshop spornte das Organisationsteam um die Professoren Dr. R. Krieger und Dr. P. Fischer-Stabel und den Sprachdozentinnen A. Sens und K. Auffret an, über ein neues Thema für eine interdisziplinäre Teamarbeit fürs kommende Jahr zu reflektieren.

Einige der französischen Gäste waren vom Campus und dem Studienangebot so begeistert, dass sie sich spontan für ein einsemestriges Study Semester bewarben. Das im März unterzeichnete Doppeldiplom zwischen dem Masterstudiengang „Umwelt- und Betriebswirtschaft“ am Umwelt-Campus Birkenfeld und den Ingenieur-Studiengängen der Elitehochschule Mines Albi stieß beiderseits auf großes Interesse.

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