Souveräner SVN baut Tabellenführung aus

Der zweitplatzierte Bollenbacher SV empfängt Spitzenreiter SV Niederwörresbach. Was nach einem spannenden Tospiel in der A-Klasse klingt, wurde letztlich eine klare Sache.

Souveräner SVN baut Tabellenführung aus

Die Niederwörresbacher siegten souverän im Daal. Am Ende hieß es 3:0 für den Tabellenführer. Die erste Großchance der Partie vergab SVN-Torjäger Jan Schmidt. Insgesamt sahen die rund 300 Zuschauer eine ruhige Anfangsphase. Die Gäste waren spielerisch überlegen, der BSV hielt mit seiner Körperlichkeit dagegen.

In der 26. Minute wurde der Bollenbacher Widerstand allerdings zum ersten Mal gebrochen. Ein Eckball von Walter Buchholz segelte halboch an den Fünfmeterraum. Benjamin Leonhard hatte genug Zeit, den Ball anzunehmen, sich zu drehen und einzuschießen. „Seltsam passives, ungeordnetes Abwehrverhalten des BSV", kommentierte unser Experte Florian Meigen zu dieser Szene.

Wer nun dachte, die Führung würde dem Spitzenreiter Sicherheit geben, der sah sich sich getäuscht. „Völlig unerklärlicherweise ist der SVN mit der Führung aus dem Tritt gekommen“, meinte Meigen. Die Niederwörresbacher verloren den Ball wiederholt im Mittelfeld. Der Ausgleich lag in der Luft. Der Halbzeitpfiff rettete dann jedoch die Führung der Gäste.

Nach dem Wechsel kam die Souveränität zurück. Nicht zuletzt auch, weil Schmidt die Führung ausbaute. Nach einem tollen Pass von Leonhardt steuerte Schmidt alleine auf BSV-Keeper Christian Mayer zu, mit einem Lupfer stellte er auf 2:0 aus SVN-Sicht (56.). „Die Halbzeit kam gerade recht, danach wurde es wieder souveräner“, sagte Meigen.

In der Folge verpassten die Gäste es, schneller für klare Verhältnisse zu sorgen. Gleichwohl agierte der BSV chancen- und ideenlos. In der 75. Minute revanchierte sich Schmidt bei Leonhard. Diesmal legte der Torschütze des 2:0 für Leonhard auf, der auf 3:0 erhöhte.

Was eigentlich ein Topspiel auf Augenhöhe sein sollte, sprach nun auch auf der Ergebnisanzeige eine deutliche Sprache. „Es war kein Klassenunterschied, aber doch deutlich“, stellte Meigen fest. „Dem SVN reicht eine durchschnittliche, aber alles in allem konzentrierte Leistung.“

Bei den Gastgebern zeigten in der Schlussphase zunehmend auch die Köpfe nach unten, während der SVN den neunten Sieg im elften Spiel feiern darf.

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